März 2014

Eigene Antworten im Blog des "Sonnenflüsterer"

März 2014

Beitragvon admin » Do 6. Mär 2014, 14:56

Ein spätes „Helau“...

Nun ja trotz anderer Sorgen hat sich die „ZEIT“ wieder mal der Energiewende angenommen. Was (noch) vom einstigen EEG übrig ist, stellt lediglich einen schlechten Witz dar. Was da angeblich als „Wohlstand“ daherkommt, ist eine Seite der Medaille. Auf der „anderen Seite“ möchte keiner von uns sein. Geht das gut mit der vollständigen „Energiewende“, wäre das ein nachahmenswertes Beispiel für alle Anderen. OK – eher nicht ganz – bis dahin, sind selbst bei positivster Entwicklung hunderte von Millionen Menschen verhungert. Wem das übertrieben erscheint, dem fehlen schlicht die notwendigen Informationen.

In von Heute an in 12 Monaten werden weitere ~72 Millionen Menschen (netto) auf diesem Planeten leben. Anteilig 72 mal mehr Energie, Nahrungsmittel (was weitgehende „Energie“ ist) usw. usf. Da kommt einem das kleinkarierte Geschachere um einige Prozent mehr „EE“ sehr unterirdisch vor. Nun ja bislang ist das Problem keineswegs „nachhaltig“ bei uns angekommen.

Eine moderate Anzahl von Flüchtlingen aller Art schaffen es bis zu uns. Der Rest wird „irgendwie draußen gehalten“, Ein Teil ersäuft gleich „sozialverträglich“ im Mittelmeer. Eine extra dafür geschaffene Sonderpolizeieinheit versucht parallel dazu, uns die Unerwünschten vom Leib zu halten.

Dumm nur, EU hat bereits selbst jede Menge „unproduktiver Bewohner“. Was sich in einer wachsenden Zahl von arbeits- und praktisch zukunftslosen Menschen „niederschlägt“. An den „EU-Außengrenzen“ gärt es immer heftiger. Trennte uns zuvor noch recht „nachhaltig“ das Meer und ~4tausend km, von all den „Störenfrieden“, sind die derzeit aktuellen nur noch ca. 1.306 km (12 h 3 Minuten Berehove - Bürstadt) „entfernt“. Wie das wohl weitergeht ? Zumal einige „super reiche“ EU-Staaten sozusagen „dazwischen liegen“. Welche nicht nur allein mit unseren „Luxusproblemen“ zu kämpfen haben.

Gelingt die „kleine Energiewende“ nicht, werden wir in keinem Fall die „eigentliche Energiewende“ schaffen. Nicht das ich jetzt resigniere, aber ich möchte bewusst machen wie wenig und zugleich wie viel, der „erste vollständige Schritt“ bedeutet....

SOF
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07. März 2014

Beitragvon admin » Do 6. Mär 2014, 23:49

Studie wirft Energieversorgern Verschlafen vor

Die Energieversorger haben zu spät auf die Energiewende reagiert“, urteilt Gyorgy Dallos, Autor der Studie. „Auch als bereits die Nachfrage nach Strom sank und die Kapazitäten bei Wind und Solar stiegen, haben sie noch weiter ihre Kapazitäten bei den konventionellen Kraftwerken ausgebaut.“

Er rechnet damit, dass sie in den nächsten fünf bis sechs Jahren 80 Prozent ihrer Einnahmen aus dem Bereich konventionelle Stromerzeugung verlieren werden. Bereits jetzt haben die acht größten Energieversorger Europas, zu denen neben RWE und Eon auch der spanische Konkurrent Iberdrola und das französische Unternehmen Edf gehören, seit 2007 insgesamt 800 Milliarden Dollar an Marktwert verloren


Nun ist das Handelsblatt eher nicht das "Kampfblatt" für unsere Interessen. „Gyorgy Dallos, Sr. Advisor, Climate & Energy Campaign at Greenpeace International Luxemburg | Management von Nonprofit-Organisationen“ kein Vertreter der Unbelehrbaren.

Carbon investment: worth the risk?

Gyorgy Dallos argues that the financial risks associated with investing in fossil-fuel companies will increase as they extract in more hazardous places and stricter carbon constraints are enforced. Meanwhile, their huge capex bills are already hurting capital returns and dividends

Pension funds, like most asset owners, underestimate the significance of their exposure to high-carbon (including coal and oil/gas) investments. Even European funds – despite often ranking higher in terms of their volume of climate-friendly investments – have significant fossil fuel assets on their books.
-------------------
Gyorgy Dallos argumentiert, dass die finanziellen Risiken, die mit Investitionen in fossile Unternehmen verbunden sind zunehmen werden, da sie immer mehr an gefährliche Orte fördern und strengeren Emissionsauflagen unterworfen werden. Inzwischen führen ihre riesigen Investitionskosten zu schmerzlichen Senkungen der Kapitalerträge und Dividenden

Pensionsfonds, wie die meisten Vermögensanlegerr unterschätzen die Bedeutung ihrer großen Abhängigkeit von Kohlenstoff (einschließlich Kohle und Öl / Gas) Investitionen. Auch europäischen Fonds - trotz oft höheren Ranking in Bezug auf ihr Volumen von klimafreundliche Investitionen - haben erhebliche fossilen Vermögenswerte in ihren Büchern.


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07. März 2014 (2)

Beitragvon admin » Fr 7. Mär 2014, 13:20

3. Brauchen wir neue Stromleitungen?

:Natürlich, eine geänderte Energieversorgung braucht andere Leitungen. Dass wir weniger Ölpipelines brauchen wird nie Thematisiert, warum wohl? Wir brauchen bessere Verteilnetze die derzeit vieldiskutierten Überlandleitungen sind meines Erachtens wenig durchdacht.


Nun ja, ein Thema für hochgradige Spezialisten ? In die „Tiefe“ gehend sicher. Doch es sollte gelingen dieser rhetorischen Frage „Brauchen wir neue Stromleitungen?“ (in der ZEITONLINE) einige allgemein verständliche Antworten „gegenüber zu stellen“. Dabei können sicher auch entsprechende Grafiken hilfreich sein. Wichtigster erster Schritt muss (leider) das „Aufdröseln“ der bestehenden Netzebenen sein. An die mehrheitlich vertretenen Laien (auch in „unseren“ Reihen) gerichtet, sollte danach ein „diskussionssicheres“ Wissen vorhanden sein. Gelingt das nicht, fehlen „uns“ schlicht die Argumente.

Mit „Aufdröseln“ meine ich – Trennen - was auch physikalisch „getrennt“ ist. Dabei ist der Umstand, das Wort „Netz“ impliziert bereits (unauflösbare) Verbindungen. Es sei denn, es handelt sich um ein „Inselnetz“ in voller Bedeutung. Was in diesem Artikel wissentlich oder unwissentlich suggeriert wird, ist die Notwendigkeit das zentralistische Netz über „Stromautobahn quer durch Deutschland“ weiter zu „vernetzen“. Da sollte aus unseren Reihen (wenigstens von dort) sofort ein Einspruch erfolgen. Was soll da überhaupt „verbunden“ werden ? In der Wahrnehmung der „von steigenden Strompreisen gebeutelten“ ist das eher diffus. Viele glauben, dies habe mit dem raschen Aufwachsen der PV-Anlagen zu tun. Diese Reaktion wird nahezu von allen Medien – beinahe möchte ich sagen „geschürt“.

Oder schlimmer noch, die dortigen „Spezialisten“ wissen es selbst nicht besser. Über Technik zu reden – zu schreiben – gilt definitiv als „unsexy“. Zuviel Wissen ist in unserer „Wissensgesellschaft“ verpönt. Einfache populistische Aussagen versteht jeder und selbst für seriöse Wochenblätter wie die ZEIT ist die benötigen Auflage das Ziel.

Nun ja, was tun ? Ohne eine einigermaßen „solide“ Grundlage ist da kein Vorwärtskommen. Um unsere „Netzstruktur“ zu verstehen, sollte jeder mal da anfangen wo er / sie mit diesem Netz in Verbindung steht. Mir fällt es schwer mich in die Rolle eines Laien zu versetzen. Mein beruflicher Hintergrund hat mich vom mehrheitlichen „Einstiegspunkt“ für immer getrennt. Ich verstehe nicht, wieso jemand diesen Sachverhalt „nicht“ versteht. Bin aber auch nicht so abgehoben um nicht wenigstens zu versuchen die Grundlagen verständlich zu machen. Andererseits ist es hier nicht möglich, hier alle notwendigen Grundlagen zu vermitteln. Daran müsste schon jede(r) selbst „arbeiten“. Doch warum sollte das „Ottilie und Otto Mustermeier“ überhaupt tun ? Wie wichtig ist es „da“ einigermaßen „fundiert“ mitreden zu können ?

Obwohl es inzwischen immer mehr „Energieblogger“ gibt, fehlt eine Linie – „wie erkläre ich es meinem Kinde ?“ - Schreibt Thorsten Zoerner „EE-Energiewende jetzt! – (Nicht nur) Geringere Terrorgefahr dank Ökostrom“. Etwas, was mir sofort einleuchtet. Dabei hilft mein „Herrschaftswissen“ doch kräftig. Wer unsere Netzstruktur nicht versteht, wird (jedenfalls nicht auf Anhieb) verstehen was damit gemeint ist.

Erhard mit seinem Fragenkatalog. Warum braucht überhaupt jemand „Überlandleitungen“ ? Oder gar mehr davon ? WO kommen da WIE die ~1,4 Millionen PV-Anlagen ins Spiel ? Wird außer meiner „Antworten“ je eine „lebhafte Diskussion“ entstehen ?

Jede(r) mit Interesse am Thema sollte sich wenigstens gelegentlich mal auf die Ebene der „LESERKOMMENTARE“ begeben, um zu sehen wie da systematisch gegen jede Form von Veränderung polemisiert wird. Gegenhalten mit echten und insbesonders sachlichen Argumenten. Wer die sog. „Leserempfehlungen“ zu den einzelnen Beiträgen wahrnimmt, kommt sehr schnell zum Schluss, die Zahl der Befürworter nimmt nahezu exponentiell zu, sobald ein solcher Beitrag jenseits jeglicher fachlicher Aussage liegt. Je irrer, desto beliebter. Im übrigen (leider) nicht nur bei diesem Themenkreis.....

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10. März 2014

Beitragvon admin » Mo 10. Mär 2014, 20:18

Photovoltaik macht sie alle platt – das schreit nach Widerstand bei den Gegnern

Zumal das Szenario bereit früher schon vorausgesagt, also durchaus vorhersehbar war. Auf der WEB-Seite von Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Quaschning in Artikeln „Sonne Wind & Wärme xx / 2012“ gibt es folgende immer noch lesenswerte Artikel :

52 GW Photovoltaik - und dann?

Interview: 200 GW sind einfach logisch

Kohle und Atomkraft: Drängt sie aus dem Netz


Würde da nicht das Licht ausgehen?

Dieser Beitrag mit speziellen Grafiken und den Untertiteln :
„Speicher müssen 5 % des Jahresbedarfs aufnehmen“
„Gasspeicher können bereits heute den künftigen Bedarf decken“

Besonders letzterer zeigt Wege auf, wie „Überschussenergie“ (als ob man davon genug haben könnte) sinnvoll sowohl gespeichert, nahezu kostenlos verteilt und auch schon Teile des Primärenergiebedarfs übernehmen könnte. Ohne aufwendige Höchstspannungsleitungen. Nur zur Erinnerung im „WIKI Stadtgas“

Stadtgas stellt ein Gasgemisch aus verschiedenen Gasen dar. Die genaue Zusammensetzung ist je nach Gaswerk und Herstellungsverfahren, der Art der Gaswäsche und auch der verwendeten Kohle verschieden. Für das ehemalige Wiener Gaswerk Simmering wird die Zusammensetzung von Stadtgas folgendermaßen angegeben:

Wasserstoff H2 (51 %)
Methan CH4 (21 %)
Stickstoff N2 (15 %)
Kohlenstoffmonoxid CO (9 %)


H2 war damals also zur Hälfte Bestandteil – brennbare Gase 72 % - das gefährliche „Kohlenstoffmonoxid CO“ war dabei, weil das Verfahren dies bedingt.

Bei „Power–to-Gas“ wird in einem weiteren Schritt H2 zu Methan synthetisiert. Interessant auch der Energietransport (der praktisch verlustfrei ist, im Gegensatz zu el. Energietransporten). Eine normale große Erdgasleitung „transportiert“ 70 GW – eine 380 kV Doppelsystem Hochspannungsleitung schafft gerade mal 3,5 GW - „ersetzt“ also 20 derartige Leitungen. Das Gasnetz nebst Speichern existiert bereits und ist de fakto selbst ein „Pufferspeicher“. Keine Trafos, „lediglich“ Gasturbinenkraftwerke die in Minuten hochgefahren werden können – wo immer sie gebraucht werden – dito auch auf Null, wenn Sonne und oder Wind ausreichen.

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, fallen außer den Investitionskosten keinerlei Betriebsstoffkosten an. Ganz nebenbei eine schöne Geldanlage mit realem Gegenwert. :shock:

Einmal gewonnenes H2 oder Methan kann in all das Zeug synthetisiert werden, was „wir“ bislang aus Erdgas und Erdöl „gewinnen“. Wer seine Wirtschaft zuerst umschwenkt, wird sich über die Folgen nicht beklagen müssen. Ein schöner „Marshallplan“ ganz ohne den „Onkel aus Amerika“. EU hätte endlich etwas, was allen nützt und keinem schadet..... :mrgreen:

WIKI Power-to-Gas

Speicherkapazität des deutschen Erdgasnetzes

Eine große Bedeutung bei der Nutzung von EE-Gas wird der Möglichkeit der Speicherung des Wasserstoff- bzw. Methangases in einem bereits vorhandenen Erdgasnetz zugerechnet.

Laut Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) benötigt Deutschland im Jahr 2050, wenn laut Bundesregierung 80 % des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen sollen, zum Ausgleich saisonaler Schwankungen bei Wind und Sonne, Speicherkapazitäten von 30 Terawattstunden (TWh). Demgegenüber wurde die Speicherkapazität der Erdgasspeicher im deutschen Erdgasnetz im April 2010 vom Fraunhofer-IWES mit über 200 TWh angegeben, was einem Verbrauch von mehreren Monaten entspricht.

Die deutschen Pumpspeicherkraftwerke haben eine Kapazität von 0,04 TWh und sind für eine Nutzungsdauer im Stundenbereich ausgelegt. Zwar haben Pumpspeicherwerke einen deutlich höheren Wirkungsgrad (zwischen 70 % und 85 %), die Wirtschaftlichkeit wird aber auch durch die erheblichen Investitionskosten und den Flächenverbrauch bestimmt. Die installierte Leistung wird ausgebaut, kann aber in Deutschland aufgrund topographischer wie auch politischer Gründe nicht in die Größenordnung der Speicherfähigkeit des Erdgasnetzes kommen.


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11. März 2014

Beitragvon admin » Di 11. Mär 2014, 14:57

Hallo Erhard,

Schön, das auch bei Dir die Sonne kräftig schien bei 8,8 kWp also 48,4 kWh „Ertrag“.

Meine „Erträge“ fallen unterschiedlich aus – am Zähler 43 kWh (Stand minus Vortagsstand) meine SMA-Mail sagt 45,166 kWh, Sunny Portal meldet für den Sonntag 45,17 kWh. Nun mein Peak beträgt 10,940 kW. Dabei gibt es drei unterschiedliche Modulflächen (Anstellwinkel und Ein- bzw. Aufbauort).

Was mir absolut nicht gefällt, es fehlt ein Gerät, welches ständig sämtliche Werte akkurat, permanent und „verwertbar“ aufzeichnet. Am besten auf einem meiner PC und das über mein hausinternes Netzwerk. Die mitgelieferte Kiste „Sunny WebBox“ leistet das nicht. Ist völlig abstinent was LAN-Verbindungen in das eigene Netzwerk angeht. Stattdessen meldet das Ding alles über den Router an den SMA-Server und ich bekomme die Daten als E-Mail ca. 24h später.

Weder an den beiden Zählern (zusammen 4 Werte) noch am Wechselrichter ist es möglich die Daten „abzugreifen“ um sie entweder für eine geeignete Steuerung zu nutzen oder wenigstens direkt und nur für mich aufzuzeichnen. Dank „modernster kundenfreundlicher Technik“ ist es mir gelungen täglich und „händisch“ um etwa die selbe Zeit aufzuzeichnen. So weiß ich, es wird eben nicht jedes Watt dem Eigenverbrauch zugeführt ! Keine „Instanz“ die bei Überschuss Geräte zuschaltet, welche gerade selbst und eher zufällig keinen Bedarf haben.

Mir liegt absolut nix an irgendwelchen „Loggern“ mit quieschebunten aber nutzlosen Anzeigen glänzen und Triumpf der Technik, über Funk Steckdosen etwas ein und ausschalten. Wenn es da wenigsten Relaisschnittstellen gäbe, welche per Schütz oder besser über zwischengeschaltete SPS meine Geräte schalten. Um möglichst keinen Bezugsstrom an Tagen zu haben, welche reichlich Überschuss produzieren. SMA jedenfalls biete nix an – was sehr enttäuschend ist. Klar, nur eine Batterie für Speicherzwecke, deckt in den Sommermonaten auch die „dunklen Stunden“ ab. Aber ohne Kontrolle die ich ausüben möchte, lohnt es nicht eine sehr teure Batterie einzubinden. Soweit mein Unmut.

Was die Nutzung von selbst erzeugtem PV-Strom angeht, alles was ich da selbst verbrate, ist in der „Bilanz“ immer Null. Keine verbrannten fossilen oder atomare „Brennstoffe“ = keine Änderung. Ob die Sonne nun meine Hütte außen aufheizt, oder ob ich drinnen PV-Strom werkeln lasse, ist für die Umwelt ohne negative Wirkung. An (mehreren) Dunklen Orten in meiner Hütte werkelt permanent jeweils eine LED (weil deren Lebenszeit so schön lang ist). Meine Hauskommunikation (TV, PC, FritzBox, Switch usw.) versorgt sich auch „vom Dach“. Backofen, Herd usw. ebenso – jedenfalls zu den „sonnenüblichen Zeiten“. Soviel zu der „Kritik“ am Eigenbedarf der vom eigene Dach kommt. Ob ich nun mein Fahrrad schiebe oder darauf fahre oder ob es einfach nur herumsteht – wer will mir das vorschreiben ?

Nun zu dem Bezugsstrom – wie schon angedeutet heize ich u.a. damit meine Bude – hier gehe ich den Weg, den ich nur jedem empfehlen kann, ich beziehe ab „sofort“ (wenn die das endlich hinkriegen) nur noch „Naturstrom“ - also was Wind, Wasser und „Sonstige EE“ so hergeben. Da der Stromfluss mit dem Geldfluss < kaum etwas zu tun haben, Thorsten Zoerner kann das näher erläutern, bin ich mir sicher, das ist ein gangbarer Weg die EE zu stärken.

Ach ja Heizen mit Strom igitigit - jeder der stattdessen irgendetwas verbrennt, erzeugt die Nebenwirkung „direkt vor Ort“. Bei mir fließt jedes Watt in die Heizung – solarthermische Anlagen können das nur unzulänglich und mit vergleichsweise großem Anlagenaufwand. „Solare Plusenergie“ die sonst „nur“ ins Ortsnetz abgeht, kann jeder auch seiner Heizung zuführen. Wer nun den Taschenrechner schwingt und Gas- oder Heizölpreise vergleicht, hat nicht so recht begriffen, neben dem el. Strom muss auch die „Primärenergie“ auf „erneuerbar“ umgeschaltet werden.

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12. März 2014

Beitragvon admin » Mi 12. Mär 2014, 18:47

Hallo Erhard,

a) war das „gut versteckt“ trotz des Smilies in einer eher langweiligen Liste

b) hattest Du das in Bensheim am späten Abend erwähnt, ich (wie immer) das dabei genannte Datum, praktisch sofort wieder vergessen... :roll:

Nun habe ich mir das gemerkt Samstag 28.06.2014 und gewiss werden wir uns zuvor noch einmal treffen um über die „Modalitäten“ zu reden. Es sieht ja so aus, als benötigst Du noch mehr Zeugen. :mrgreen:

Was Deine nächsten „hunderte“ von Beiträgen angeht, wenn jeder der „Dich“ „nur“ liest wenigsten bei jedem 2. Beitrag selbst seine schriftstellerischen Künste unter Beweis stellen würde, käme mehr „Bewegung“ in die Sache. Eigentlich sollte es mehr geben, welche etwas PRO oder aber auch KONTRA zu vermelden haben. Mit meinen „kurzen Antworten“ (ca. 77) und eigenen Beiträgen auf unserem CCW-Forum liege ich bei ~163 (mit eingerechnet die 77, welche ich im Forum „spiegle“) Nicht gerechnet meine anonymen Stellungnahmen zu diversen Leser-Kommentaren in mehreren Online-Ausgaben „hochwertiger deutscher Presseerzeugnisse“.

Nur mit unseren „Asozialen Netzwerken“ habe ich nix am Hut.

Doch hier nur eine völlige Überschätzung „unserer Lobbyistenrolle“ - schön wäre es ja :

[zu ganz richtig erkannt] „Energiewende absurd: Deutsche zahlen Öko-Umlage für schmutzigen Kohlestrom“ [aber nicht ganz verstanden] :

01.10.2013 1 Antwort
Alle Parteien haben Mitschuld - ohne Ausnahme...

von werner adrion

über den Bestandschutz gibt es für das was hinter uns liegt - keine Änderungsmöglichkeit. Das müssen wir jetzt mit zusammengekniffenen Zähnen bezahlen. Die Profiteure der Erneuerbaren - Gutmenschen vorzugsweise - haben eine Lobby, welche die FDP mit ihrer unterstellten Mövenpickgeschichte als Waisenknaben erscheinen lässt. Das Kind liegt sprichwörtlich im Brunnen, entscheidend ist jetzt nicht was war, sondern wie weiter gehandelt wird. Da muss die Politik die Hosen runterlassen, die Lobbyisten in die Schranken verweisen und das Scheitern der bisherigen Vorgehensweise erklären. Ein grundlegendes, schonungsloses und sofortiges Umsteuern ist das einzige was Schadensbegrenzung herstellen kann.

[Was sofort zur voraussehbaren Reaktion führt] :

11.10.2013 5 Antworten
Warum nicht zurück zur Kernkraft?

von Alexander Damaskinos

Es zeigt sich doch immer mehr, dass nicht die Umsetzung, sondern die Energiewende an sich ein Humbug ist. Die ganze Welt setzt auf die Kernkraft. Kein Land schließt sich unseren grünen Utopien an. Aber nein. Wir wissen es besser als alle und fahren unser Land mit diesem Unsinn an die Wand.


Schade das man dort nur mit vollem Namen posten darf – trotz administrativer Überwachung ! Eine eigentlich seit langem übliche Methode in allen Foren – Post unter einem Pseudonym. Nun ja, immer fleißig Profile sammeln - STASI 2.0
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15. März 2014

Beitragvon admin » Fr 14. Mär 2014, 12:59

Für Dich Erhard google ich gerne !

Hier findest Du alles was die :

“Verordnung zur Regelung des Verfahrens der Beschaffung einer Netzreserve sowie zur Regelung des Umgangs mit geplanten Stilllegungen von Energieerzeugungsanlagen zur Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems“

Oder kurz was die „ResKV“ so hergibt – viel Spaß beim Lesen und Interpretieren !

Hier einer der „Leckerbissen“ : :roll:

§ 3 Prüfung und Bestätigung des Bedarfs an Erzeugungskapazität für die Netzreserve

(1) Die Bundesnetzagentur prüft bis spätestens 1. Mai eines jeden Jahres den Bedarf an Erzeugungskapazität für die Netzreserve. Ein eventuell bestehender Bedarf wird von ihr bestätigt. Die Bestätigung ist nicht selbstständig durch Dritte anfechtbar. Die Ergebnisse der Prüfung, die Systemanalyse der Übertragungsnetzbetreiber nach Absatz 2, die dieser zu Grunde liegenden Annahmen, Parameter und Szenarien und gegebenenfalls die Bestätigung werden in einem Bericht veröffentlicht.

(2) Grundlage der Prüfung ist eine von den Übertragungsnetzbetreibern jährlich gemeinsam erstellte Analyse der verfügbaren gesicherten Erzeugungskapazitäten, ihrer wahrscheinlichen Entwicklung im Hinblick auf den jeweils folgenden Winter sowie die jeweils folgenden fünf Jahre und des eventuellen Bedarfs an Netzreserve (Systemanalyse). Kommen die Übertragungsnetzbetreiber in der Systemanalyse zu dem Schluss, dass die Beschaffung einer neuen Anlage zur Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems nach § 8 erforderlich ist, sind eventuelle alternative Maßnahmen darzustellen und zu bewerten. Die der Systemanalyse zu Grunde liegenden Annahmen, Parameter und Szenarien sind bis spätestens zum 1. Januar eines jeden Jahres mit der Bundesnetzagentur abzustimmen. Die Systemanalyse ist ihr bis spätestens zum 1. April eines jeden Jahres zu übermitteln.

(3) Maßstab der Systemanalyse der Übertragungsnetzbetreiber und der Prüfung der Bundesnetzagentur ist die Vermeidung einer Gefährdung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems im Sinne von § 2 Absatz 2 durch Vorhaltung von Erzeugungskapazitäten insbesondere als Redispatchpotential. Bei der Systemanalyse sind insbesondere bestehende Netzengpässe und mögliche Entwicklungen im Hinblick auf den Netzausbau zu berücksichtigen. Die für die Zwecke der Gewährleistung der Systemsicherheit auf Grundlage bestehender Verträge im Sinne von § 1 Absatz 3 verfügbaren Erzeugungskapazitäten sind im Rahmen der Systemanalyse nicht als zusätzlicher Bedarf auszuweisen.


Alles verstanden ??? Mein „Redispatchpotentialevalierung“ tendiert zu <1.... oh Gott, oh Gott..... :shock:
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16. März 2014 (1)

Beitragvon admin » So 16. Mär 2014, 13:07

Was ist tatsächlich der Grund ?

Nun ich habe bei meiner Suche nach aktuellen Zahlen bzw. Grafiken diese Einschätzung des „BBSR - Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung“ gefunden – im Archiv, ein „Fachbeitrag Januar 2012“

Im Jahr 2010 stammte nur ein Bruchteil der Bruttostromerzeugung in Europa aus Solarenergie, obwohl in den letzten zehn Jahren ein enormer Zubau erfolgte: Mithilfe von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) wurden 2010 in der EU 22.451,6 GWh Strom produziert; 2009 noch 14.376,6 GWh. Betrug der Anteil 2009 0,45% der Bruttostromerzeugung, stieg er 2010 bei einer angenommen gleichbleibenden Gesamtproduktion auf knapp 0,7%.


Die Grafik darunter zeigt (sicher unbeabsichtigt) was der Artikel „unterschwellig“ vermitteln soll (später „wird man“ noch deutlicher). Der auch grafisch gut vermittelte Eindruck ist tatsächlich in D geht es seit 2009 steil aufwärts. In den eigentlich eher „sonnenverwöhnten“ Ländern ist nahezu nix los. Spanien verlässt seinen exponentiellen Verlauf auffällig (der „Finanzkriese“ sei es gedankt). In Italien scheint die Sonne nicht. F verfolgt weiterhin seinen atomaren Sonderweg in EU und auch da scheint keine Sonne.

Die nächste Grafik ist psychologisch geschickt aufgebaut. Nimmt man an ein Landwirtschaftlicher Betrieb würde sich daran orientieren, gäbe es in weiten schüttelfrostblauen Teilen Mitteleuropas, keinerlei Landwirtschaft. Geradezu „selbstverständlich“ eine Karte mit den tatsächlichen jährlichen kWh/m² für D alleine, wird nicht "beigesteuert". Oh Wunder, die Zonen sind dort deutlich optimistischer. Von < 1.100, 1.200 und 1300 (bis höher) kWh/m² verlaufen da die jährlich zu erwartenden Summen.

Dann noch der eindeutige Text :

Wirft man einen Blick auf die räumliche Verteilung der Solarenergie, mag eines auf den ersten Blick verblüffen: nämlich dass ausgerechnet in Deutschland und Tschechien so viele Anlagen existieren, obwohl diese Regionen eher im unteren Ende der Skala der Globalstrahlung angesiedelt sind. Die hohe Zahl der Anlagen in Spanien oder Südfrankreich hingegen erscheint plausibel, handelt es sich doch um "sonnenverwöhnte" Gebiete. In Italien ergibt sich ein differenziertes Muster, während in den übrigen Mitgliedstaaten so gut wie keine PV-Freianlagen zu verzeichnen sind.

Woran liegt nun diese sehr ungleich verteilte Anlagendichte? Zum einen handelt es sich bei den in der Karte dargestellten Anlagen ausschließlich um Freianlagen; Module auf Hausdächern sind nicht berücksichtigt (gerade in Deutschland ergäbe sich dann ein Bild mit deutlich mehr Punkten). Zum anderen hat die unterschiedliche Förderpraxis in den EU-Staaten erheblichen Einfluss auf die Anlagendichte: Deutschland, Spanien und Tschechien wählen eine Einspeisevergütung (sog. Feed-in-tariff). Dieser garantiert dem Stromproduzenten einen bestimmten Betrag pro eingespeister kWh über einen bestimmten Zeitraum (zwischen 20 und 30 Jahren). Das schafft Anreize für den Ausbau von Solarenergie auch in strahlungsärmeren Gebieten.


Der für Lobbyisten "naheliegende Gedanke" nur Subventionen können das Motiv sein, wird flugs allen PV Investoren gleichermaßen unterstellt. Eine andere, gar altruistische Motivationen, kennen die bekanntlich nicht....

Hilfreich „Module auf Hausdächern sind nicht berücksichtigt“. Wohl, weil sich ca. 40% der installierten Leistung genau dort befinden ? Von einem Anteil von x % der 34 Millionen deutschen Haushalten werden also die dort benötigten Leistungen erzeugt und ohne verlustreiche „Überlandverschickung“ direkt vor Ort genutzt. Im wesentlichen zu Zeiten, wo in Haushalten der entsprechende Bedarf sowieso vorhanden ist.

Schlecht weg kommt dort die 4erBande, die nun wegen Unregelbarkeit ihrer zentral-konzipierten Kohle- und Atomkraftwerke den immer den EE „in die Schuhe geschobenen“ Überschuss produziert (der zuvor - langfristig bereits „rechentechnisch“ an die überall zuständigen EVU verkauft wurde. Obwohl inzwischen feststeht xx,x GWh aus EE stehen gleichzeitig zur Verfügung).

Die Kirchen machen es uns vor, seit Jahrhunderten kassieren sie per Klingelbeutel und anderer „Kleinanlagen“ eine beachtliche Geldmenge und das völlig „dezentral“. Warum um alles in der Welt, soll das nun bei der viel wichtigeren Energie völlig anders sein ? Ob ein „Kirchenhirte“ es sich leisten könnte, diese „Kleinspenden“ zu missachten, gar erklären würde, das dürfe NICHT neben den „gesicherten“ Einnahmen aus Kirchensteuer und den etwa gleichgroßen staatlichen Zuwendungen kassiert werden ??? :o

Nun jeder würde das als verrückte Idee abtun. Doch die offensichtliche Dummheit, das bei Energiegewinnung genau umgekehrt zu sehen, dürfte sicher nicht nur mir eben NICHT verborgen bleiben. Im übrigen (keine Ahnung wie viele es geben mag), bei der Nahrungserzeugung bauen genauso viele scheinbaren „Idioten“ auf die dezentrale Erzeugung im Schrebergarten oder sonst wo im Mikrobereich. Und das noch, wo doch in Spanien oder Sahara die Sonne „viel besser, länger und stärker scheint“. :shock:

:idea: Morgen werden die Nahrungsgroßlieferanten von A bis Z ihre Lobby auf diese störenden Kleinproduzenten ansetzen. Der willfährige Staat (das sind eigentlich WIR) hilft denen dann mit Steuern auf selbsterzeugtes Gemüse, Obst usw. Die wachsame Autoindustrie wird eine Fahrrad- und Fußgängersteuer fordern. Das Trinkwasser ist ja schon nahezu „globalisiert“. Da fehlt noch eine Regenwassersteuer, für das „Ernten“ von Regenwasser und Schnee.

:idea: Eine Maut auf Autobahnbenutzung ? Blöd, da schon eher eine Kopfsteuer für das NICHT-Nutzen von Autobahnen. Damit würde im „Geniestreich“ jeder zahlungspflichtig. Die Reihe des „normativen Irrsinns“ endet eben nicht mir einer Steuer auf eigengenutzten PV-Strom.

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16. März 2014 (2)

Beitragvon admin » Mo 17. Mär 2014, 14:13

Was ist denn tatsächlich los ?

Manchmal hilft es ja bei „uns selbst“ nachzusehen Mitglied der Energieblogger „PROTEUS SOLUTIONS“ zeigt unter
aktuelle Statistiken für Photovoltaik-Zubau verfügbar (04.2012) aktuelle Statistiken für Photovoltaik-Zubau verfügbar (04.2012) was bis dahin geschehen ist. Mit der Idee hier könnte es sich nur um „Zahnärzte und ausbeuterische Landwirte“ (wie das immer wieder bei sog. „Leserzuschriften“ bei den dt. Qualitätsmedien behauptet wird) handeln, zeigen die dort befindlichen Grafiken eher gegenteilig :

Kleinanlagen mit Leistungen zwischen 5 bis 10 kW und 10 bis 30 kW sind nach wie vor dominierend. Anlagen mit Leistungswerten über 500 kW machen gerade mal einen Anteil von 0,5 Prozent aus.

Vergleicht man allerdings die Leistungswerte miteinander, so stellen die Großanlagen im Megawatt-Bereich schon knapp 20% der Leistung zur Verfügung, gefolgt von den Segmenten 10 bis 30 kW (22%) und 30 bis 100 kW (19%). Diese Verteilung ist schon seit 2009 relativ stabil geblieben.

(Nutzen Sie auch unsere Online-Datenbank zur Abfrage der installierten PV-Leistung)

20 + 22 + 19 = 61 % = 39 % der Anlagen sind < 10 kWp oder weil immer noch relativ „klein und dezentral“ 39 + 22 = 61% der Anlagen sind verteilt angeordnet und nehmen auf den „Stromtrassen“ keinerlei „Platz weg“, weil deren Leistung direkt vor Ort teils in Eigennutzung und teils direkt den umgebenden Nachbarn zufließt. Was bedeutet, lediglich ca. 39% der PV-Leistung „belasten“ die Netze über die Ortsnetze hinaus.

Nach einigen Treffen mit „gemischtem Publikum“ bin ich mir übrigens immer noch unsicher ob wenigstens alle in „unseren Reihen“ verstanden haben wie und wohin der Strom einer PV-Anlage auf dem Dach so fließt. :?:

Sicher funzt das bei ~39% der Kleinanlagen genau so – wer zu den weiteren 22% PV- Betreibern gehört, wird je nach örtlichen Verhältnissen ebenfalls nur „lokal“ seinen PV-Strom verteilen.

:idea: Abhängig vom „Zustand“ der eigenen Stromkreise, fließt der PV-Strom 1 bzw. 3phasig zu den eigenen Verbrauchern. Das lässt sich nur verhindern, wenn alles, wirklich alles im eigenen Bereich abgeschaltet ist. Ansonsten zeigt sich der eigen erzeugte Strom sehr „anhänglich“ und egal ob eine entsprechender Zähler zählt oder eben NICHT, weil nicht vorhanden, wird stets ein Teil der Energie im eigen Bereich (Haushalt und oder Werkstatt) verbraten.

Gibt es keinen Zähler, der die Eigennutzung erfasst, wir „scheinbar“ der komplette Strom ins Niederspannungsortsnetz eingespeist. Das Finanzamt übrigens behandelt jede selbst erzeugte Leistung genau so. Hat der „Delinquent“ einen extra Zähler zur Erfassung des Eigenbedarfs, wird dort die tatsächlich eingespeiste Leistung angezeigt. Die Differenz zwischen den beiden Anzeigen beziffert den tatsächlichen selbstgenutzten Anteil. Dieser ist, soweit dieser Anteil überhaupt berechnet wird, in zwei Abschnitte im Verhältnis zum gesamten PV-Leistung während eines Abrechnungsjahres unterteilt.

Die Regelung im EEG, bei der „Selbstverbrauch“ vergütet wird, gilt vom Jahr der Inbetriebnahme abhängig für den Zeitraum zwischen Anfang 2009 bis Ende 2011. Dabei spielt außerdem noch die Anlagengröße (xx kWp) eine von den Inbetriebnahmedaten abhängige Rolle. Wie alles was das EEG betrifft wurde und wird oft recht willkürlich „angepasst“. Eine klare „Steuerung“ oder gar Absicht ist allenfalls im Negativen sichtbar.

Wen da nun Einzelheiten interessieren – das sollte eigentlich jede(r) sein ! - kann dies wie bei allen selbst erzeugten Grafiken und weiterführenden Links im „CCW-Forum“ sehen bzw. sich dort „weiterverbinden“ lassen. Dort kann jeder auch ein PDF des EVU „E-Werk Mittelbaden“ herunterladen. Dort wird genau erläutert wie die „EEG-Novelle 2011“ zu interpretieren sind. Die Zahlen dieser Informationsschrift sind Grundlage meiner selbstgefertigten Grafik.

hc_084a.jpg


Warum eine eigene grafische Darstellung ?

Um keine fremden Rechte zu verletzen, erstelle ich aus vorhandenem Zahlenmaterial eigene Grafiken. Dabei kann ich mir besonders interessante Aspekte farblich oder anderweitig hervorheben. Statt den überall üblichen Darstellungen in Ct/kWh, wähle ich generell das Format €/kWh. Damit entfällt bei allen weiteren Berechnungen die „Hürde“ jeweils am Ende doch auf €uronen umzurechnen. Generell stelle ich 4Stellen nach dem Komma da um exakt jeweils den selben Wert zu verwenden.

Da nach meinen Erfahrungen nicht jeder sich durch längere Texte „durchquälen“ möchte (was durchaus für volle Information nützlich wäre), hier noch ein ZITAT :

Wer kann die Selbstverbrauchsvergütung in Anspruch nehmen?

Die Selbstverbrauchsvergütung können grundsätzlich alle Anlagenbetreiber nutzen, deren Anlagen ab dem 01.01.2009 ans Netz angeschlossen wurden. Die Nutzung dieser Regelung ist jedoch ausdrücklich freiwillig und nicht verpflichtend.

Wie erfolgen die Erfassung des selbst genutzten Stroms und dessen Nachweis gegenüber dem Netzbetreiber? [bitte LESEN !]

Wie wird der Selbstverbrauch umsatzsteuerrechtlich behandelt ? [bitte LESEN !]

Die private Nutzung des selbst verbrauchten Stroms ist hingegen nicht vorsteuerabzugsfähig. Sie dürfte beim Selbstverbrauch die Regel sein, wenn der Strom im eigenen Haushalt verbraucht wird. In diesem Fall muss der Anlagenbetreiber die Umsatzsteuer bezahlen, so wie er auch sonst für privat verbrauchten und vom Stromversorger gelieferten Strom Umsatzsteuer bezahlt. :shock:


Was im Klartext bedeutet, ich bezahle für jede kWh meiner selbstgenutzten Leistung „auf die Rücklieferung entfallende Umsatzsteuer von derzeit 19%“. Eine wie immer geartete Versteuerung der „Selbstverbrauchsvergütung“ wäre (solange die unter 19% liegt) ein „Gewinn“ für mich (und alle welche ebenfalls unter diese Regelung fallen) Prinzip „Teile und Herrsche“....

SOF
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18. März 2014

Beitragvon admin » Di 18. Mär 2014, 12:44

Alles ist „denkbar“ - besonders bei diesen Realitätsverweigerern !

Dazu erst mal nur ein LINK : Subventionierung von Atomkraft / Seit 60 Jahren unrentabel

Dort wird (hier in Überschriften) auf die „Problemzonen“ eingegangen bzw. Informationen angeboten :

Seit 60 Jahren unrentabel

Studien zur Subventionierung der Atomindustrie

Großrisiken nicht versichert

Der Staat als "Bad Bank" der Atomindustrie

EU-Staaten fordern neue Subventionen für Atomenergie

Begünstigung von Entsorgungsunternehmen

Zusätzlich gibt es noch 19 Links zu „Einzelnachweisen“ (meist Zeitungsartikel). Das Problem mit all diesem öffentlich vorhandenen Material ist immer das Selbe. Die „breite Öffentlichkeit“, also genau jene die davon mittelbar, aber auch höchst unmittelbar betroffen sind, nimmt davon kaum etwas zur Kenntnis. Es gibt ja genug Pseudothemen, welche „Ottilie & Otto Musterbürger“ davon abhalten. Da genügen solche Überschriften wie „Ramsauer hält längere AKW-Laufzeiten für denkbar und verurteilt Reformen der Großen Koalition“ und schon knickt der sehr rudimentäre Widerstand weg.

Wie kann ein solches, doch von „unserem Staat“ gefördertes technisches Wunderwerk wie die „friedliche Nutzung der sog. Kernenergie“ etwas schlechtes sein ? Haben „wir“ doch die „besten aller denkbaren Atommeiler auf der Welt“ ! Tsunamis sind in D eher unbekannt, größerer Erdbeben finden ebenfalls immer „wo anders“ statt. So das Schlummerlied für die Öffentlichkeit.

Da D in der Vergangenheit durch sog. „Endlösung“ praktisch gegen jede nur denkbare Moral und Menschlichkeit verstoßen hat, scheint die Verantwortlichen aller Regierungen sei 1970 von einer wie immer gearteten „atomaren Endlösung“ abzuhalten. Die Lösung des „Endlagerproblems“ ist völlig offen. Die damit einhergehenden Kosten ebenso.

Nun eine „Zwischenlösung“ gibt es schon mal – einfach einige Lagerhallen an den derzeitigen Atomkraftwerksstandorten bauen, „Castoren“ einlagern und gut isses ! Wo und wie viele davon schon „herumstehen“ später.

(aus Quelle "Planet-Schule.de") :
Castorbehälter


Speziell für den Transport und die Zwischenlagerung von hoch radioaktiven Abfällen wurden die sogenannten Castorbehälter entwickelt. Die zylindrischen Behälter sind etwa sechs mal 2,5 Meter groß, bestehen aus Gusseisen mit kugelförmigem Graphit und wiegen über 100 Tonnen. Castoren müssen entsprechend den Empfehlungen der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) extremen Belastungen standhalten, beispielsweise einem Fall aus neun Metern Höhe, einem bis zu 30-minütigen Feuer bis 800 Grad oder acht Stunden im Wasser in einer Tiefe von 20 Metern. Castoren sind für die Zwischenlagerung konzipiert und für maximal 40 Jahre zugelassen.


Was die „Lehrer“ außen vor lassen, sind die „wunderbaren Waffen“ die seit ~1992 von findigen Köpfen in aller Welt entwickelt wurden. Schließlich will man neben den üblichen Panzerfahrzeugen, auch jede Art von Bunkern „knacken“ können. Im Gegensatz zu eine „Endlösung“ für die „sichere Einlagerung“ von „Atommüll“ jeglicher Gefahrenklasse, waren die Bemühungen dort sehr, sehr „erfolgreich“.

So ein „Castor“ ist im Grunde ein sehr schlechter „Panzer“. Freistehend kann so eine „Kiste“ mit sehr vielen existierenden und weit verbreiteten „Panzerabwehrlenkwaffen“ schlicht einfach durchschossen werden (Reichweite in km). Nicht auszudenken falls dies jemandem bei einem der Transporte gelingt. Doch auch die „Lagerhallen“ bieten eher einen sehr vagen Schutz. Derartiges Kriegsgerät verfügt über eine hohe Feuerkraft – sprich mehrere Schüsse können nacheinander abgegeben werden. Damit kann der „erfahrene Terrorist“ in ein schon existierendes Loch in der „Lagerhalle“ nachschießen und die dort „versammelten Castoren“ so oft treffen, bis ihm die Munition ausgeht oder eventuell ihm Sicherheitskräfte (hoffentlich) „den Gar ausmachen“.

Wie ich auf diesen „Ast“ komme ? Einfach mal nach „OVG Schleswig hebt die Genehmigung für das Zwischenlager Brunsbüttel auf“ googeln ! Oder HIER klicken. Ähm was für diese „Zwischenlager“ gilt, trifft auch für Reaktorgebäude zu – mit unterschiedlicher „Wirkkraft“ ob schon im „abklingen“ oder unter Vollast....

Hier können sich auch die „prüfenden Behörden“ einen kleinen Überblick verschaffen was Die zehn besten Panzerabwehrraketen der Welt sind. Oder einfach mal Experten aus Militär und Rüstungsindustrie befragen „wir“ haben durchaus da „etwas zu bieten“

Ob davor einer der terroristischen Wirrköpfe zurückschrecken würde ? Eher nicht ! Die haben lediglich noch gewisse logistischen und oder Beschaffungsprobleme. Die sich daraus ergebenden „Folgekosten“ sind schwer vorauszusagen – wie viele PV-Anlagen man wohl für all diese offenen und versteckten Kosten bauen könnte ? Vermutlich könnte man jedem in D 5 kWp „als Geschenk“ aufs Dach nageln – aus Steuermitteln, dieselbe „Quelle“ woher auch all „das andere“ kommt.....

Hier noch ein Modell aus einer reichen Auswahl :
Die MMP ist eine Panzerabwehrrakete neuer Generation des Herstellers MBDA für das französische Heer. Sie soll ab 2017 die alte Produktfamilie „MILAN“ ersetzen. Die MMP ist 1,3 m lang und wiegt 15 kg. Mit einer Reichweite von 4 km kann sie im Fire-and-Forget Modus benutzt werden.

„Fire and Forget“ : Hier liegt der Schütze noch im auffälligen Tarnanzug und „irgenwo“ herum – der aufstrebende Terrorist wird sich eher nicht so „benehmen“ :

hc_086.jpg


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19. März 2014

Beitragvon admin » Mi 19. Mär 2014, 18:34

Hallo Erhard,

Egal was es ist, am falschen Platz ist es mindestens unnütz ! Wenn Du Dir sicher bist mit den Ergebnissen für alle Bereiche von Bürstadt, solltest Du alles tun um diese falsche Festlegung zu verhindern.

Eine WKA erfordert neben den Kosten für die Anlage selbst, noch eine ebenfalls vergleichsweise teure Einbindung in das bestehende Netz. Je nach Entfernung zum nächst möglichen Anschlusspunkt ist u.U. ein sehr teures Kabel notwendig usw. usv.

Mir erscheint alles was da ohne exakte Standortforschung festgelegt wir wie ein Schildbürgerstreich. Solange es keine exakte Windkartierung für ganz Hessen gibt, ist es völliger Unsinn im voraus einen bestimmten Prozentsatz für eine noch unbekannte Fläche festzulegen. Sollte es sich später herausstellen, die „Fläche gleich nebenan“ wäre (besser oder überhaupt) geeignet, ist bei der dt. Behördenmentalität ganz gewiss keine Chance mehr die einmal gemachte Festlegung zu verändern.

Würde ich die Gegner jeder Art „Energiewende“ für clever genug halten, könnte diese „Initiative“ durchaus von dort ausgehen. Mit einer derartigen Fehlentscheidung ließen sich gleich mehrere Totschlagargumente gewinnen. :roll:

Aus ökologischer Sicht wäre es vernünftiger andere (geeignetere) EE-Technologien damit zu finanzieren. Alles andere ist eine Verschwendung von knappen Ressourcen. In wenigen Jahren wird sich über die Preisentwicklung für Primärenergie ohnedies ein erzwungener Wandel ergeben. 100% EE-Strom ist erst der Anfang. Jede falsche Weichenstellung wird nicht nur Geld kosten. Der Vorwurf die sog. „Energiewende“ wäre planlos initiiert worden, findet in derartigen planlosen Fehlentwicklungen durchaus Bestätigung....

Nun bin ich Deinem Link gefolgt, was ist damit :

Trotzdem könnte in Bürstadt auf dieser Fläche Windräder gebaut werden. Schätzungsweise drei Stück zu je 2 Megawatt Leistung. Jedes dieser Windräder wäre zwischen 125 Meter und 138 Meter (je nach Hersteller) hoch und würde evtl. pro Jahr 5 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren.

Was hat sich seit 2008 geändert :?:
„Wir haben Windmessungen vorliegen die als Ergebnis 5,5 Meter Windstärke in 140 Metern ergeben. Das ist zu wenig um ein Windrad in Bürstadt rentabel zu betreiben.“
War das anfänglich nicht bekannt ?

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23. März 2014

Beitragvon admin » So 23. Mär 2014, 16:16

Solar Strom und warmes Wasser = Hybridmodul

"Die Idee ist natürlich genial."

So Ist sie das tatsächlich :?: Auf dieser WEB-Seite finden sich PRO & CONTRA :

Pro Hybridmodul:

Sehr hoher Warmwasserbedarf, dadurch Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades

Sehr hohe Speicherkapazitäten vorhanden

Grund- oder Brunnenwasser vorhanden

Kühlung der Module ratsam
(beispielsweise in südlichen Ländern mit extremen Sommertemperaturen, bei denen Module Schaden nehmen könnten)

Man möchte alles „aus einer Hand“

Ästhetische Gesichtspunkte. Geschlossene, einheitliche Dacheindeckung.

Zu wenig Platz auf dem Dach für zwei unterschiedliche Systeme


Kaum ein PRO ohne eindeutige zwingend notwendige Vorbedingungen !

Contra Hybridmodul:

Geringer Warmwasserbedarf

Kein oder nur geringer Platz für Wasserspeicher

Erhöhter technischer Aufwand und damit erhöhtes Risiko eines Ausfalls sowohl der PV- wie auch der Solarthermieanlage

Trotz Hybridmodulen zwei Systeme auf dem Dach, da nicht soviel Solarthermie benötigt wird.

Hohe Investitionskosten


Derartige Systeme sind allenfalls für sehr spezielle Nischenprojekte geeignet. Warum sollen die „haushaltsübliche“ WW-Bereitung NICHT über aus PV gewonnenen Strom bewerkstelligt werden :?: Genau zu den kälteren Jahreszeiten mag es immer noch geringe PV-Überschüsse geben. Diese dann der WW-Bereitung per el. Energie „zuzuführen“ ist problemlos möglich. Die thermisch-solaren Gewinne sind da eher gering bzw. das ΔT zur benötigten „Wunschwassertemperatur“ ist zu groß. Das Selbe gilt für die Unterstützung eines WW-Heizsystems. Liegt der thermische Zugewinn von der Temperatur und oder der Wärmemenge unterhalb eines „Grenzwerts“, wäre die thermische Energie nichtmehr „verwertbar“. Eventuell vorhandener „Stromüberschuss“ kann auch hier direkt in das Heizsystem fließen. Vorausgesetzt, der Anlageneigner möchte eine möglichst geringe Energiemenge in das öffentliche Netz einspeisen.

:idea: Was u.U. Sinn machen würde, wäre den Wärmeüberschuss (hinter den PV-Modulen) zu nutzen, um bei einer vorhandenen Luftwärmepumpe deren Leistungszahl zu verbessern. Je nach der sich daraus ergebenden besseren Kühlung der PV-Module, könnte damit „sekundär“ deren Stromproduktion gesteigert werden. Dies ist zum einen eine Preisfrage und selbstverständlich auch der „finalen Energiebilanz“.

Im Sinne der „optimierten“ Einfachheit des Gesamtsystems sollten derartige Komponenten möglichst unabhängig voneinander funktionieren. „Sprich“ der Ausfall eines Anlagenteils sollte keine direkten Wirkungen für die anderen Anlagenteile haben.

:?: In diesem Sinne wäre es „wünschenswert“, bereits auf der „Gleichstromseite“ der PV-Anlage derartig einfache Anwendungen zu „bedienen“. Eigennutzung also ohne verlustbehaftete vorherige Invertierung – überall da wo das technologisch und ohne Zusatzaufwand möglich ist. Vielleicht gibt es ja jemanden der damit bereits Erfahrungen gesammelt hat ?

Bislang wird jede kWh meine selbstgenutzten PV-Energie „verlustbehaftet“ in AC umgewandelt, gezählt, um dann als „Scheineinspeisung“ mir wieder verrechnet zu werden – PLUS 19% Mehrwertsteuer auf jede kWh. Ganz so, als hätte sie jemand von „außen“ geliefert. Jeder der nicht unter diese Form des EEG fällt, nutzt „gezwungenermaßen“ (der Strom aus dem Wechselrichter fließt IMMER zuallererst in die nächstgelegenen Verbraucher – also in das eigene anlageninterne Netz. Nur was davon „übrigbleibt“, erreicht über das Niederspannungsortsnetz nach und nach die Nachbarn (mit Bedarf).

Nur wer seine Anlage vor dem Jahr 2011 in Betrieb genommen hat, mach damit „noch“ einen Differenzgewinn zu den Kosten welcher er / sie im Bezug von Kosten der EVU-Leistung ergibt. Was ebenfalls sicher noch nicht jedem aufgegangen ist, jede kWh die so (rein rechnerisch) „zurückfließt“ enthält die „volle Dröhnung“ von ~49% Aufschlägen, welche sich die ansonsten Unbeteiligten obendrauf rechnen.

Besonders „wirksam“ ist das selbstverständlich bei allen „Garantie kWh Preisen“, welche unterhalb des Bruttobezugspreis liegen. Auch wenig beachtet – die Inflation – anschaulich im Rückblick zu den „guten alten DM-Zeiten“ von 1950 bis 1971 = 21 Jahre - hat die Kaufkraft einer DM auf 0,61 DM (= Minus 0,39 DM) reduziert. Schlimmer kommt es immer. 2002 (52 Jahre) war die Kaufkraft bereits um ~76% gesunken. Die durchschnittliche Inflation dürfte also wohl kaum deutlich unter 1,5% jährlich sinken. Gleichzeitig folgen die „nicht garantierten Preise“ dem umgekehrten Weg. Ähnlich wie bei den Renten – alles was der Staat so „garantiert“ - wird damit versucht den Zinsesszinseffekt zu neutralisieren. :roll:

:shock: „Schön“, wenn der Strom sich weiter verteuert, damit werden nach und nach auch derzeit noch oberhalb liegende Einspeisevergütungen vom Bezugspreis „eingeholt“. Die wohl (z.Z. noch) technologische Frage ist also, lohnt es sich noch überhaupt einzuspeisen ? Warum „seine im Schrebergarten herangezogenen Tomaten“ erst beim nächsten Supermarkt abliefern, um sie dann zum akuten Preisniveau eventuell teurer zurückzukaufen ?

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27. März 2014

Beitragvon admin » Do 27. Mär 2014, 18:49

Forest Liberation Front oops ... Biblis wiederbeleben! Isotope statt Infraschall!

Ein sehr gelungener WEB-Auftritt !

… Doch das Problem Windenergie muss an seiner Wurzel bekämpft werden um Wald, Wiesen, Tiere und Menschen vor dieser inhumanen Technologie zu schützen. Neueste Forschungen des Till Eulenspiegel Instituts für Umweltforschungen belegen: Ein Windrad produziert mehr Infraschall als alle Blauwale der Ozeane zusammen. Auf dieser Studie aufbauend wurden in tierfreundlichen Menschenversuchen :shock: die schockierenden Folgen der Windenergie deutlich. Die Probanden litten an Depression, Krebs, Pest und Masern, in Kombination als Windwahn bezeichnet...

…. Kritische Töne von diversen sog. „Umweltorganisationen“, dass im Umfeld der Wiederaufbereitungsanlagen Sellafield, La Hague und Dounreay ein erhöhtes Krebsrisiko bestünde, lässt die FLF nicht gelten: „Wir haben das zunächst von der renommierten medizinischen Fakultät der Universität Münchhausen überprüfen lassen. Da ist nichts dran! Die dortigen Wissenschaftler*, die zur weltweiten Elite gehören, bestätigten unsere These: Von radioaktiven Stoffen gehen keine erwähnenswerten Gefahren aus. Flugschatten und Infraschall von Windkraftanlagen hingegen, haben wesentlich negativere Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen. Durch diese klare Faktenlage möchten wir den Menschen überzeugen, dass es Alternativen gibt zum allgemein vorherrschenden Öko-Populismus der übrigen Windkraftgegner. Wir sind es der Natur schuldig!“


Schön, wie Sie Herr Thomas Weigel sich deren „Erkenntnisse“ zueigen machen ! :mrgreen:

Immer wenn ein Gutachten der „Universität Münchhausen“ :lol: angefordert wird, wird dem seligen Herrn Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen in Ehren gedacht.

In der dortigen Fakultät für игра цифры (Leiter Professor Wassili Grigorjewitsch Saizew*) hat er wie immer treffsicher herausgefunden, allein die jährlichen Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 38,5 Mrd. Euro, boomende Tourismus-Branche durch den Nicht-Bau der Windkraftanlagen, 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze, steigende Grundstückspreise auf bis zu 2500,-€/m², etc. machen Lautertal zum zukünftigen „Boomtouwn“ des Odenwaldes, wenn nicht der Welt !

Schön das Sie Herr Thomas Weigel diese wunderhübsche ZITAT „Sehr schöne Seite, aber die FLF sollte sich lieber bei der Initiative Vernunftkraft einbringen...“ ZITATENDE wollen – Hat funktioniert, damit könnten Sie nicht schöner demonstrieren wieviel Sie doch von der Sache verstehen und wie sorgfältig Sie etwas lesen, was doch „augenscheinlich“ ihrer „vernünftigen Haltung" entspricht.... :lol:

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27 06. März 2014 (2)

Beitragvon admin » Do 27. Mär 2014, 19:34

Ach ja :?:

„Warnung: Von Kaspersky pure 3.0 entdeckt! Ein Trojaner wird von Webseite flf.Bplaced.com in Ihren Rechner geschleust. (Webseite der Forest Liberation Front)

nun ja wer solche Anschuldigungen (IGW Lautertal ) in die Welt setzt, vermutlich weil Satire tut was sie tun soll :lol: :

„versteht man darunter aber meist einen künstlerisch gestalteten Prosatext, in dem Personen, Ereignisse oder Zustände verspottet oder angeprangert werden“

Den ( hier der / die „freundlichen“ Warner) muss man / frau auch sonst mit Vorsicht genießen – womöglich sind ja auch andere „Erkenntnisse“ nichts als die Unwahrheit ?

Übrigens, wer eine WEB-Seite in Verdacht hat, sollte mal hier nachsehen : http://urlquery.net/report.php?id=1395943835105 so sieht jedenfalls eine Überprüfung dieser angeblichen „Trojaner“ verschickenden pösen „Forest Liberation Front“ aus :lol:

Hier das : http://urlquery.net/ für Misstrauische !

SOF
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27. März 2014 (3)

Beitragvon admin » Do 27. Mär 2014, 20:24

Hallo Achim,

Der Gedanke VOR ! dem Wechselrichter – also auf der Gleichstromseite – Leistung „abzuzapfen“ ist mir auch schon gekommen. Es müsste „grundsätzlich“ möglich sein. Heizstäbe sind rein ohmsche Widerstände und begrenzen selbst den durchfliessenden Strom. Was eine „Herausforderung“ sein könnte ist der Schalter der diesen Gleichstrom schalten muss.

Abhängig vom „Stand der Dinge“. Überhaupt, warum nicht möglichst viel VOR dem Wechselrichter nutzen ? Bislang gehen wohl die meisten PV-Betreiber davon aus, sie „müssten“ ins Netz einspeisen. Was davon (von der augenblicklichen Leistung) „ins Netz abwandert“ hängt erst einmal von der „Abnahme“ des eigenen Hausnetzes ab. Sehr schön sichtbar am geeigneten Smartmeter. Manchmal „fließt“ da überhaupt nix ins Netz. Nein, nein die Sonne scheint kräftig.

Die Frage ist, wie könnte ein solches auf maximalen Selbstnutzen ausgelegte Anlage aussehen ? Inklusive der gültigen DIN / VDE Vorschriften – selbstverständlich. Kein noch so „abstruser Gedanke“ in diesem Zusammenhang sollte ungedacht bleiben. Mit meinem Dachstrom bin ich eigen – mein Strom soll eben nicht jeder bekommen. Nur Freunde bekommen von meinen selbstgezogenen Tomaten etwas ab ! So überlege ich ernsthaft, wie könnte ich die halbe PV ausschließlich meinen eigenen „Bedürfnissen“ widmen ? Einfach abmelden was ja zumindest Gabriel der besondere Freund aller Sonnenflüsterer nicht will :lol:

Ach ja mir ist es völlig gleichgültig ob die so genutzte Energie diesen oder jenen Preis hat. Erstens ist sie ohne jemandem etwas wegzunehmen völlig umsonst, aber eben nicht nutzlos. Zweitens wenn ich mich so immer noch warm duschen kann, ist sie wiederum sehr wertvoll für mich. Auch wenn es mich wärmt / oder kühlt ! was ich da über allerlei Technik eben mal vom Dach hole isses einfach nur schön – das war Drittens....

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28. März 2014

Beitragvon admin » Fr 28. Mär 2014, 13:35

Hallo Achim,

„mit nichts ins öffentliche Netz einspeisen“ meine ich das „imaginäre Ziel“ soweit es meine eigentlich zu große PV angeht. Jeder, daran ändert auch das Finanzamt nix, versorgt sich erst mal selbst aus seiner Anlage – allerdings nur dann, wenn der eigene Haushalt gerade Bedarf hat. Ob das so bleiben wird ist die Frage. Ohne es zunächst exakt bestimmen zu können (wenn es dafür keinen extra Zähler gibt oder ein Register im Smartmeter), wird denen – so man sie politisch lässt – sehr schnell ein Rezept dafür einfallen. Ein Pauschale, xx % zum Verbrauch aus dem Netz wäre da schon denkbar. Später exakt über geeignete Zähler (was sowieso eine EU-Vereinbarung entspricht). Unsere Gegenseite hat längst noch nicht alle „Folterinstrumente“ auf den Tisch gelegt. Übrigens 2011 die Einspeisevergütung liegt mit dem allgemeinen derzeitigen Strombruttopreis bereits nahezu gleich auf. Nach und nach werden auch frühere Inbetriebsetzungen in diesen Bereich rutschen. :roll:

Was Dir wohl unbekannt ist, ich zahle für meine Selbstnutzung bereits 19% MwSt – fehlt nur noch der „Rest“ der Umlagenbelastung damit auch eine solche kWh mit ~+49% belastet wird. Wenn ich das legal mindern könnte, wäre ich höchst erfreut, auch wenn ich dann wie jeder andere den Betrag dem die MwSt zu Grunde liegt, nicht mehr oder einen weit geringeren bekomme.

:?: Was noch völlig unklar ist, habe ich eine wie immer geartete Verpflichtung alles was (bei mir 12kWp) erzeugbar ist einzuspeisen, um dann rein rechnerisch selbst erzeugte Anteile sozusagen mit Steuern belastet zurückzuerhalten ? Fällt ein Teil der Anlage aus, muss ich den dann reparieren um die höchst mögliche Leistung (aus kWp) wieder liefern zu können ? Bei verschmutzter Anlage (die ich ja reinigen könnte) verzichte ich (grob) fahrlässig auf den maximalen Ertrag ?

Diese zugegeben etwas seltsam klingenden Fragen, ergeben dennoch Sinn, wenn ich einfach vor dem Energietransfer zu den Zählern, „irgendwo“ vor oder auch nach dem Wechselrichter etwas „abgreife“. Metaphorisch ausgedrückt, einige selbstgezogene „Tomaten“ gleich selbst verspeise und „nur den Rest“ auf den Markt liefere um sie dann preisgemindert, aber mit MwSt-Zuschlag zurückzukaufen. Kann das „Sünde“ sein ? Diese Frage geht selbstverständlich an alle ! :o

Nun die technische Seite. Hatte ich doch geschrieben „Heizstäbe sind rein ohmsche Widerstände und begrenzen selbst den durchfliessenden Strom.“ Klar, die Spannung mit der ich an den Heizstab herangehe sollte selbstverständlich dessen Nennleistung angemessen sein – sprich eine Spannung aufweisen die dem Teil zuträglich ist. Das, falls „U“ zu hoch könnte eine Reihenschaltung das Notwendige bewirken. Inwieweit alles was direkt hinter dem Wechselrichter „abgegriffen wird“ illegal sein könnte, schließlich endet die Leitung an einem verplombten Zähler, müsste zuvor noch geklärt werden. Schön wäre es ja, dort ist die jeweils richtige Spannung und dank der Verbindung zum öffentlichen Netz auch die synchronisierte Frequenz vorhanden. :mrgreen:

Eine andere Lösung wäre noch ein Wechselrichter an den Modulen, der lediglich (am öffentlichen Netz vorbei) einen Teil des eigenen „Hausnetzes“ versorgt. Dort könnte sich gleich auch der el. Speicher befinden. Wird da nix mehr gebraucht, geht’s einfach weiter zum netzgekoppelten Wechselrichter. Klingt aufwendig und teuer, isses sicher auch, aber da ich sowieso mir einen Speicher zulegen möchte, möchte ich andererseits für diesen Aufwand nicht auch noch brav weiter die „Obendrauf MwSt“ entrichten müssen. SMA hat ja so ein Gerät (für nur eine Phase) „Sunny Backup 5000“ genannt. Ist allerdings anders gedacht als ich das haben möchte.

Quelle "SOLARANLAGEN PORTAL"

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29. März 2014

Beitragvon admin » Sa 29. Mär 2014, 14:45

Noch mehr „FLF“ :lol:

Ein gelungener Versuch lieber Thomas Weigel sich im Nachhinein von meinem völlig unbegründeten Vorwurf freizuschwimmen – Chapeau !

Satire – um diese handelt es sich wohl eindeutig – und besonders, wenn sie die überhitzten gegenseitigen oft auf das lächerlichste überspitzen „Argumente“ aufgreift und sehr, sehr überspitzt aufnimmt, dann reagieren die Betroffenen meist mit geradezu lächerlichem Bemühen diese Argumentation zu widerlegen. Oder „zollen“ den Machern mit den Anschuldigungen die eigentlich erhoffte Aufmerksamkeit – unbeabsichtigt, aber sehr wirksam.

Das dies auch unsere ansonsten markt- und lobbykonformen, höchst professionellen Spitzenpresseerzeugnisse, damit „ein wenig Probleme“ haben. Das eindimensionale Verstehen nach dem Motto (verkürzt) „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ (G.W. Busch) schimmert da kräftig durch. Oder „wessen Anzeigen ich schalte, dessen „multimediales“ Lied singe ich“.

Da halte ich mich doch gerne an einen gewissen Jesus der das gänzlich anders sieht „Wer nicht wider uns ist, der ist für uns.“ Was doch auf eine sehr vernünftigere Einsortierung schließen lässt.

Ach ja, für alle, welche wie ich das „große Latrinum“ besitzen, hier der lateinische Originaltext von Caesar nach Cicero : „Te enim dicere audiebamus nos omnis adversarios putare nisi qui nobiscum essent, te omnis qui contra te non essent tuos.“ Nur, falls es Probleme mit der buschschen Interpretation geben sollte.

Nochmal zu der „FLF“ in fantasiereicher Überspitzung werden da die üblichen „Argumente“ aufgegriffen und auf deren eher „bescheiden“ Überzeugungsgehalt reduziert. Das passiert im Kopf des Lesers. Eine sehr wirksame Methode, besonders, wenn die Protagonisten vernünftigen Argumenten nicht nur unzugänglich sind, sondern mit zumeist ziemlich seltsamen „Gegenargumenten“ antworten. Ein besonders gelungener Abschnitt, der die Realität gekonnt auf den Kopf stellt :

„In Folge der nun in Kraft getretenen Gesetze („Energiewende“) vollzieht sich eine der größten Umweltkatastrophen in der Geschichte der Menschheit: Der Ausstieg aus der Kernenergie und die Verseuchung der Bürger/-innen mit der menschenfeindlichen Windtechnologie.“


Dessen Aussage ist derartig irre, das damit problemlos jede Argumentation die von angeblich Gefahren der WKA schwafelt, als das sichtbar macht, was es ist, eine neue an Abstrusität kaum übertreffbare Aneinanderreihung von bloßen Scheinargumente. Als selbst „nah dran“ finde ich diese Aussage besonder bemerkenswert :LOL:

Windräder :?: Nein Danke! - Biblis wiederbeleben :!: Isotope statt Infraschall :!:


Im Zuge dieser fruchtbaren Diskussion möchte ich dringend darauf hinweisen, Elefanten sollten in D nirgendwo mehr zugelassen werden ! Die tierischen Emitter verseuchen rund um ihre Standorte die Umwelt mit dem gefürchteten Infraschall. Frankfurt und andere bemitleidenswerte Standorte werden im Umkreis von bis zu 10 km davon regelmäßig verseucht. Bisher wurde absolut nichts gegen diese für das menschlich Ohr unhörbaren Schall unternommen – noch wurde deren verheerende Wirkung näher untersucht. Womöglich müssten ja ganze, durch diese langjährige Strahlung verseuchten Stadtteile, abgerissen werden ? Droht hier ein neue Umwelt Katastrophe ? :shock:

Wann, wird der nächste Wanderzirkus bei euch liebe MitbürgerInnen auftauchen, um mit seinen drollig aussehenden, aber höchst gefährlichen Elefanten auch deine Stadt zu verseuchen ? Ich werde die notwendige Initiative ergreifen und eine WEB-Seite ins Netz stellen, welche diese gefährlichen Wanderrouten zeitnah aufzeichnet, um so den potentiell Betroffenen eine rechtzeitige Flucht zu ermöglichen.

Für eine Petition beim EuGH habe ich schon einen entsprechenden Text vorbereitet – auch die Bundeswehr, die nun dank der nahezu abgeschlossenen Befriedung des gesamten Hindukusch, nach neuen noch sinnvolleren Aufgaben verlangt, könnte in Afrika, aber auch in Indien zum Einsatz gebracht werden. Was die dortigen sog. „Wilderer“ nicht schaffen, könnten sicher die bereits vorhanden Spezialeinheiten der BW bewirken – endgültige Ausrottung dieses nutzlosen, aber höchst schädlichen Spezies. Danach, oder schon davor, aber auch dazwischen könnten mittelschwere Geschütze, gerne auch Lenkraketen mit den WKA in D gründlich aufräumen. „Offshore“ hätte unsere nun in Piratenabwehr gestählte Bundesmarine eine neue schöne Aufgabe. Die durchfliegend Vogelwelt, aber auch Fledermäuse, Kleinflugzeuge usw. wären sicher dankbar für diese sicher etwas gewöhnungsbedürftige Notmaßnahme.

Etwaige Kollateralschäden (kaputte Häuser, tote Hunde und Katzen, der gelegentliche unvorsichtige Bewohner im betroffenen Sektor) nehmen wir im Bewusstsein eine übergeordneten glorreichen Sache zu dienen, mit Demut hin – besonders, wenn in erfreulicher Weise andere bedauernswerte Zeitgenossen betroffen sind :roll:

Darum weg mit allem was da dröhnt, gleichgültig ob „wir“ es hören oder es nur in unsrer Imagination wahrnehmen :!: :!:
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29. März 2014 (2)

Beitragvon admin » Sa 29. Mär 2014, 16:41

Sowohl bei eine Antwort von 17.03.2014 bei Dir und nochmal und etwas ausführlicher bin ich HIER auf die nun geltende Realität eingegangen :

„Die private Nutzung des selbst verbrauchten Stroms ist hingegen nicht vorsteuerabzugsfähig. Sie dürfte beim Selbstverbrauch die Regel sein, wenn der Strom im eigenen Haushalt verbraucht wird. In diesem Fall muss der Anlagenbetreiber die Umsatzsteuer bezahlen, so wie er auch sonst für privat verbrauchten und vom Stromversorger gelieferten Strom Umsatzsteuer bezahlt.“


Noch eindeutiger kann man es nicht sagen, meine (metaphorischen) „Tomaten aus dem eigen Schrebergarten“ müssen von mir (und allen anderen Betroffenen) erst „zum Markt gebracht werden“ und dürfen danach um die MwSt „reicher“ zum Selbstverbrauch wieder mitgenommen werden.... :roll:

Was jetzt noch fehlt, ist die lückenlose Erfassung aller Selbstverbräuche – gezählt oder auch nicht ! Denn wo ist der Unterschied zum meinen selbst verbrauchten, gezählten kWh und den unmerklich selbst verbrauchten kWh aller, die in geradezu geheimer Weise ihren eigenen Strom verbrauchen, bevor der endlich weiter nach F und sonst wo in der Welt gelangt ?

Doch auch bei denen die sich so (schändlich) verhalten, geschieht etwas, was womöglich noch unerfreulicher genannt werden darf – deren Zähler ist völlig blind für die eigen bewegten Elektronen, sie schlüpfen einfach ins Hausnetz und keiner zählt die ? Wenn ich hoffentlich noch einen Stromlaufplan lesen kann zeigt das entsprechende Bild auf Anforderungen der neuen DIN EN 62446 (10.02.2011) (etwas weiter unten) wie, da, was tatsächlich fließt.

Vom Dach (PV-Generator) zum „Wechselrichter“ zuerst zum Einspeisezähler („durch den hindurch“ laienhaft ausgedrückt) um dann „HSA-seitig“ (also auf der EVU-Seite - „Hausanschlusskasten) „herauszukommen“, über diese Leitungen weiter „durch“ den „Bezugszähler“ in die „Wohnung“ (zu deren Verteilung).

Nun ist der Strom weder „gelb“, noch ist im anzusehen woher der gerade kommt ! Aus dem Ortsnetz (weil gerade nix von der PV kommt, warum auch immer) oder teilweise oder aber komplett aus der eigenen PV. IN den BEZUGSZÄHLER, der zähl alles was dahinter (Wohnung) gerade verbraten“ wird. Ergo kommt der eigene PV-Strom als gezählte Leistung auf die Rechnung. Wie sollte auch ein ganz normaler Zähler wissen was da gerade woher kommt ?

Nun der schon erwähnte „Einspeisezähler“ zählt was so ein PV-Eigner später vergütet bekommt. Wo der selbst verbrauchte Strom aus der eigenen PV geblieben ist, weiß keiner, der wird ja nirgendwo gezählt ! Wenn oder eher falls ich mich da irre möge man mich aufklären – ich werde geradezu erfreut meinen Fehler zugeben. Doch bis dahin, zahlt jeder schlicht und einfach sowohl sämtliche Abgaben und Steuern auf seine selbst verbrauchten Strom, ganz genauso, als würde der von irgendwo her kommen.

Wieder „metaphorisch“, auf diese Tomaten fallen nicht nur die MwSt an, sie werden so gewertet, als kämen sie z.B. aus SP inklusive sämtlicher sonstiger Kosten und aller erdenklichen Zusatzabgaben.... :shock:

Immer noch mit einem gewissen Vorbehalt falls das jemand widerlegen könnte, also wer glaubt er könne so seinen eigenen Strom „frei von Steuern und Abgaben“ nutzen, der liegt ganz einfach falsch.

Wie läuft das nun bei allen, die einen entsprechenden Zähler / Vertrag haben (möglich war das zwischen 2009 bis 2012 Januar) ? Der Zähler auch Smartmeter genannt, unterscheidet die Stromflussrichtung und erfasst (zählt) in entsprechenden Registern gleich mehrere tarifrelevante bzw. zeitrelevante Ströme. Ich kann (könnte!) z.B. ständig ablesen wieviel gerade vom EVU oder meiner PV kommt. Durchaus auch gleichzeitigen Bezug aus beiden Quellen ! Als Anzeige wird dabei die ins Ortsnetz fließende Leistung erfasst (Register Nr. 2.8.0) die Differenz zwischen dem „PV-Zähler (sonst Einspeisezähler) und der ins Netz abgegebenen Leistung ist mein „Selbstverbrauch“. Wobei die kWh auf dem PV-Zähler am Ende des Jahres in der Bilanz für 100% stehen, um daraus den „bis“ 30prozentigen Anteil, plus den eventuell darüber liegenden Prozentsatz zu berechnen.

In Konsequenz habe ich in 2013 ~36% meiner gesamten (gezählten) PV-Leistung (Nettoleistung) selbst genutzt, mir theoretisch selbst geliefert und die dafür anfallende MwSt entrichtet. Weil jede „eingesparte“ kWh tatsächlich erfasst wird und nicht im Gesamtbezug enthalten sein kann, sieht meine Rechnung so aus : Einkommen selbst verbrauchter PV-Leistung = +30% x 0,1236 € plus ~+6% x 0,1674 (% bezogen auf die gesamte PV-Jahresleistung) plus die derzeit ersparte EVU–Einspeisung, welche ja nur „indirekt“, also errechenbar (nicht zählbar) erfolgte. Plus natürlich auch die kWh welche ich (lt. Register 2.8.0) tatsächlich (für 0,2874 €/kWh) ins Ortsnetz eingespeist habe. Mit den steigenden Strompreisen wir diese Rechnung trotz der 19prozentigen Versteuerung immer günstiger (Inflationsverluste außen vor).

Wer statt privater Nutzung die selbstgenutzte PV-Leistung gewerblich nutzt, kann der „Vorsteuerabzug“ beanspruchen. Für eine Gewerbebetrieb der in das o.g. „Inbetriebnahmefenster“ passt, ein durchaus bemerkenswerter Vorteil !

SOF
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30. März 2014

Beitragvon admin » So 30. Mär 2014, 17:08

Volleinspeissung_k.jpg

PV-Anlage mit Verteilung ohne Selbstverbrauchserfassung ="Volleinspeisung"

Rot = wird entweder aus dem Ortsnetz entnommen oder fließt aus dem "Einspeisezähler" direkt zum Bezugszähler - in beiden Fällen eine kostenpflichtige Leistung die nach dem gültigen Tarif abgerechnet wird.

ab 01.01.2014 sind darin enthalten :

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) = 6,24 Cent/kWh
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) = 0,178 Cent/kWh
Sonderkundenumlage nach § 19 StromNEV = 0,092 Cent/kWh
Offshore-Haftungsumlage = 0,250 Cent/kWh
Umlage für abschaltbare Lasten (NEU) = 0,009 Cent/kWh
Strom-/Ökosteuer – derzeit = 2,05 Cent/kWh
Mehrwertsteuer – derzeit = 19%
Strombeschaffung und Vertrieb
Netznutzung / Netzentgelte
Konzessionsabgabe

Genau das zahlt jeder der Strom aus dem "öffentlichen Netz" bezieht. Egal woher der Strom letztendlich kommt :shock: Ob das jedem PV-Betreiber auch klar ist ?

Die blauen Linien zeigen den Stromfluss bis zum PV-Zähler. Unweigerlich ist alles was nach diesem Zähler kommt auf der "ungezählten EVU-Seite".

Fließt nun aus dem PV-Zähler kommend Strom über den EVU-Bezugszähler weiter in die eigene Wohnungsverteilung, wird diese Leistung genauso gezählt wie jede Leistung die direkt aus dem EVU-Ortsnetz bezogen wird :!: Wie sollte das auch anders sein, wenn sich dort kein spezieller Zähler befindet ?

Was ist die Konsequenz ? Bringt eine kWh auf dem PV-Zähler beispielsweise 0,2874 €/kWh (Anlage ging in 2011 in Betrieb), kostet inzwischen (Bruttopreis 2013) die kWh 0,2873 € die Differenz liegt also bei 0,0001 €/kWh im Plus für jede kWh aus der eigenen Anlage ohne entsprechende Zähleinrichtung für selbstgenutze PV-Leistung :shock:

Bezogen auf meine Anlage die in 2013 ~10.000 kWh produziert hat, würde ich bei einem gleich hohen Bezug also gerade +1,10 € für 2013 erhalten (bei dem o.g. angenommenen Bruttopreis !) Würde ich nur die Hälfte selbst verbrauchen, würden also 5.000 kWh mit 0,2874 €/kWh vergütet, ergäbe das +1.437.-€ plus 5.000 x 0,0001 € = 0,50 €

Nun habe ich in 2013 tatsächlich 10.053 kWh = PV-Zähler von meiner PV-Anlage bezogen, davon gingen 6.373 kWh lt Differenzzähler Register 2.8.0 ins EVU-Netz . Die sich ergebende Differenz von 3.016 kWh wird mit (30%) 0,1236 €/kWh bezahlt, die restlichen 664 kWh (6,6 %) werden mit 0,1674 €/kWh bezahlt.

Fazit
Die selbst genutzte Leistung von 3.680 kWh stellt eine Wert von Brutto 483,94 € (Netto 391,99 € ) dar. Zusammen mit der Vergütung für direkte Einspeisung ergibt sich ein Plus von 2.223,59 € den ich dann mit meiner gesamten Energierechnung verrechnen kann. Jede kWh die ich z.B. über eine Batterieanlage zusätzlich "verbraucht" hätte, stehen dafür vertraglich vereinbarte (Netto >30%) 0,1356 €/kWh gegenüber.

Für jede so nicht aus dem EVU-Netz bezogene kWh wären in meinem Fall die Tarife für HT bzw. NT fällig geworden. Diese durch Eigennutzung ja nicht erforderlichen Beträge können zu den dafür erhaltenen Entgelt addiert werden.
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30. März 2014 Nachtrag

Beitragvon admin » Fr 4. Apr 2014, 08:40

Die Bildunterschrift :

ROT = wird entweder aus dem Ortsnetz entnommen oder fließt aus dem "Einspeisezähler" direkt zum Bezugszähler - in beiden Fällen eine kostenpflichtige Leistung die nach dem gültigen Tarif abgerechnet wird.

Klingt, als wäre ich mir da vollkommen sicher. Das war aber tatsächlich nicht der Fall ! Daher habe ich mich bei einigen "Energiebloggern" mal „umgehört“ um herauszufinden wie weit ich mich eventuell von der „messbaren Realität“ entfernt habe. Ohne Namen zu nennen, deren Einschätzung :

Antwort 1
Wenn ich es recht sehe, ist die Annahme falsch....

weiter

Antwort 2
die Annahme ist tatsächlich falsch. Der Ablauf ist folgendermaßen:

PV Anlage – Wechselrichter – Produktionszähler (nur obligatorisch bei vergütetem Eigenverbrauch, sonst optional) – Verbraucher – Zweirichtungszähler (bzw. Bezugs- und Einspeisezähler).

Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass bei Anlagen ohne Einspeisevergütung niemand weiß, wieviel Strom der Haushalt eigentlich verbraucht, sofern nicht freiwillig ein Produktionszähler installiert wurde oder ein anderes System zur Produktionszählung vorhanden ist.


„Falsch“ ist mir dabei zu ungenau. Falsch ist genauso „falsch“ wie die Aussage, meine Annahme sei „richtig“. Hier gibt es weder „richtig“ noch „falsch“. Wo sich der PV-Strom „hinwendet“ kann mit einiger Wahrscheinlichkeit vermutet werden. Ganz sicher fließt wenigstens ein Teilstrom „auch“ zum eigenen Netz und dann über den Bezugszähler.

Tatsächlich relativiert sich diese Aussage durch die von mir deswegen unterstrichene Passage. Im Grund kommt es darauf überhaupt nicht an. Das wiederum wurde mir erst im Nachhinein vollkommen klar !

Es ist unerheblich wie sich wohin der PV-Strom letztendlich fließt, weil von diesen Aspekten völlig unabhängig nur die durch den Bezugszähler gemessene Leistung „zählt“ und diese wird quasi „quellenneutral“ wie jede Bezugsleistung in Privathaushalten mit den derzeit üblichen Aufschlägen auf den für den individuellen Haushalt gültigen Liefervertrag verrechnet. Der „Bezugszähler“ ist technologisch nicht geeignet eine Differenzierung nach „Stromherkunft“ zu treffen. Keine Messeinrichtung kann das.

Wie komplex das Thema technologisch ist, zeigt mir die ebenfalls übermittelte Antwort – eine Nachtrag zur „Antwort 2“ :

Hallo T...,

das Schaubild ist jetzt angehängt.

Noch ein Nachtrag: Kompliziert wird es tatsächlich, wenn statt eines saldierenden Zweirichtungszählers ein Bezugs- und ein Einspeisezähler oder ein nicht-saldierender Zweirichtungszähler installiert werden. Wenn dann der produzierte Strom über mehrere Phasen zum Einspeisezähler läuft und ein großer Verbraucher (z.B. Trockner) nur aus einer Phase Strom rauszieht, wird der Verbrauch womöglich physikalisch nicht über diese Phase der Produktion gedeckt (obwohl die drei Phasen zusammengenommen ausreichen würden). Dann holt sich der Verbraucher über „seine“ Phase Strom aus dem Netz über den Bezugszähler und es kommt zu dem im Forumsbeitrag dargestellten Effekt.

Bei phasensaldierenden Zählern addiert der Zähler alle Phasen des Bezugs und der Einspeisung und verrechnet sie gegeneinander.


(nachträglich hinzugefügt)


.:idea: Wie dies geschieht, soll dieser vereinfachte Stromlaufplan aufzeigen :

hc_146b.jpg
Falls es noch Zweifel geben sollte, möchte ich die "Kirchhoffsche Regeln" das "1. Kirchhoffsches Gesetz" den "Knotenpunktsatz (Knotenregel)" anführen.


In einem Knotenpunkt eines elektrischen Netzwerkes ist die Summe der zufließenden Ströme gleich der Summe der abfließenden Ströme


Dieser "Knotenpunkt" liegt bei der sog. "Volleinspeisung" vor dem Bezugszähler und befindet sich also nachem der "PV-Strom" vom Wechselrichter kommen den "PV-Einspeisezähler" passiert hat "rechtlich" im Netz des betreffenden EVU.

Nicht desto trotz fließt, sobald es Bedarf in der eigenen Verteilung gibt (also ein Verbraucher eingeschaltet ist), ein "Teilstrom" (der auch der volle vom Wechselrichter kommende "Maximalstrom" sein kann) über den Bezugszähler des EVU in das nachfolgende private Stromnetz.

Je nach Bedarf kann auch ein gleichzeitiger Teilstrom der aus dem Netz des EVU kommt über den "Bezugszähler" fließen. Dieser kann diese Flüsse nicht "unterscheiden" und zählt lediglich die sich daraus ergebende Leistung in kWh.

Unabhängig von der tatsächlichen "Herkunft" des über den Bezugszähler fließenden Stroms, wird jede dort gezählte kWh mit der zu diesem Zeitpunkt gültigen Umlage zu 100% belastet. "Äußerlich" besteht also hier kein Unterschied zu Verbrauchern, welche ausschließlich ihren Verbrauch aus dem Netz des betreffenden EVU beziehen.

Faktisch zahlen aber alle "Volleinspeiser" seit 1998 die jeweils gültige volle 100prozentige Umlage auch auf ihre selbst erzeugten PV-Leistung. Die auf Grund der physikalischen Gegebenheiten niemals über den geschilderten Knotenpunkt hinaus ins Ortsnetz gelangt. Der so genutzte Eigenverbrauch, kann weder "physikalisch" irgendwo "ankommen", noch verursacht dieser Anteil eine messbare Belastung in den nachgeschalteten Netzen. Nur durch ein willkürliches rechtliches Konstrukt ist es möglich diesen nicht unbeträchtlichen Anteil so zu bewerten, als fließe dieser PV-Strom in die Netze. Es kann davon ausgegangen werden, das zwischen 20 und bis zu 30% der selbst erzeugten PV-Leistung nur im eigenen Haushalt stattfindet. Das dies so ist, zeigt die Novellierung des EEG von 2010, wo definitiv nach Eigennutzung bis einschließlich 30% und über eine weiteren Tarif alle was die 30% überschreitet, getrennt bewertet wird. Diese Regelung sollte die selbst genutzte PV-Leistung weiter erhöhen. Offenbar war "man" sich dabei wohl nicht bewusst, das ein "unvermeidbarer Anteil" unabhängig von gesetzlichen Regeln sowieso immer stattfindet. Seit Februar 2012 wurde diese Möglichkeit über die sog. "Überschusseinspeisung" abzurechnen , widerrufen. Die so abgerechnete Eigennutzung wird mit der jeweils gültigen Umsatzsteuer belastet. Wer so als "Endverbraucher" eigene PV-Leistung nutzt, zahlt derzeit die fällige MwSt von 19% auf die selbst erzeugten und selbst genutzte PV-Leistung.

Dies ist der einzige Fall, wo (außer der Umsatzsteuer) keinerlei Umlagen berechnet werden. Durch die vorhandene Erfassung der unterschiedlichen Leistungen, wird unmissverständlich dokumentiert (im Zweirichtungs-Bezugszähler) was tatsächlich im privaten Bereich verbleibt, und welcher Anteil "der Überschuss") ins Ortsnetz gelangt. Aus finanziellen Erwägungen haben nicht alle Anlagenbetreiber von dieser Regelung gebrauch gemacht. Auch diese zahlen für ihren selbst genutzten PV-Anteil die 100prozentige Umlage.

Einzig während eine längeren Abwesenheit der betreffenden Familie, geht die Eigennutzung gegen Null und es findet auch physikalisch eine Volleinspeisung statt


Damit ist auch gleich sozusagen der mein nächster Beitrag angekündigt – wie sieht eine Anlag MIT „Selbstverbrauchserfassung“ aus ?
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