Wo bleibt die Sonne ?

Wo bleibt die Sonne ?

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 16:40

Nun ja die Natur ist eben dynamisch. Durch das Drehen der Erdkugel um sich selbst (das mit der Scheibe scheint erledigt) und weil die Erde entgegen früherer Glaubenssätze sich um die Sonne dreht, gibt es Tag und Nacht, je nach geografischer Position auf dieser Erde, mehr oder weniger ausgeprägte Jahreszeiten. Am Äquator scheint die Sonne eher senkrecht von oben, überall sonst ist der Einstrahlungswinkel ebenfalls geografisch und zeitlich unterschiedlich.

Diese Umstände sind nun etwas mit dem alle leben müssen. :roll: Dadurch scheint z.B. nachts zumindest hier in D keine Sonne. :shock: Was bei einige Zeitgenossen an der Möglichkeit irgendetwas nützliches mit dem Sonnenlicht anzufangen, große Zweifel aufkommen lässt. Am allerliebsten würden sie deswegen PV vollkommen ignorieren. Völlig unzuverlässig diese Sonne - scheint nur am Tage und das noch (s. oben) keineswegs immer gleich. Eine Berufsgruppe hat sich damit allerdings bereits arrangiert. Rückständig wie sie nun eben mal sind, haben Bauern - Landwirte, das vollkommen ignoriert und sich dieser unerfreulichen Tatsache angepasst. Anpassen an die Realität fällt allerdings schwer.

Deswegen verbrennen "wir" Tag und Nacht Kohle, Öl, Gas und was noch sonst verbrannt werden kann um auch nachts Licht zu haben. Glaubt man dieser speziellen Gruppe von Realitätsverweigerern, ist noch soooviel davon da, dass "wir" (jedenfalls diese Generation) davon "mehr als genug" haben :o Nutzlos darauf hinzuweisen die Vorräte wären nur "endlich" verfügbar und die sehr unangenehmen Nebenwirkungen gäbe es dummerweise bei jeder Verbrennung.

Interessant, eigentlich erst mit der Nutzung von el. Strom war es möglich, auch nachts so zu tun, als hätte ein Arbeitstag 24 h. Erst dadurch werden zwar geringere Mengen Strom für die nächtliche Produktion benötigt. Statt einfach nachts zu schlafen oder der eigenen Reproduktion nachzugehen, wird die "Nacht zum Tag" gemacht. Das dann PV nicht liefern kann ist eigentlich sehr empörend :!:
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Brüder, zur Sonne, zur Freiheit Brüder zum Lichte empor!

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 17:54

Nun ja, für einen "Genossen" in einem Moskauer Gefängnis und auch später "irrlichtert" die Sonne durch die Gemüter von links nach rechts... Wir doch etwas prosaisch eingestellten Zeitgenossen haben gelernt, neben einer gepflegten Bräune kann Sonne auch el. Strom induzieren. Ganz ohne Nebenwirkungen und vollkommen kostenlos. OK "kostenlos" wie Wasser, auf dem man eben auch nur fahren kann, wenn man zuvor ein Boot, Schiff usw. gekauft hat. Auch die Segel mögen ja was kosten, aber der Wind wiederum ist ebenfalls kostenlos.

:idea: Wer dagegen einen Motor nutzen möchte, muss andauernd kostspielige "Brennstoffe" nachfüllen - somit wird aus einem eigentlich "kostenlosen" Vergnügen, ein unangenehm kostenintensives Unternehmen. Wer jetzt die Zusammenhänge noch nicht begriffen hat ist arm dran.... Ist schon schlimm, einigen "Spezialisten" muss das explizit erklärt werden.

Um es unvermeidlich klar zu machen - wer PV-Strom "ernten" möchte, kommt nicht "umhin" die dafür notwendige Anlage zu kaufen. Weitere Kosten entstehen nur, wenn der "Stiefvater Staat" eine eigentlich kostenlose physikalische Erscheinung kostenpflichtig macht. :shock: Irgendwo steht geschrieben :

Matthaeus 6:26
Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?
Ersetzt man "Vögel" durch Bürokraten und ähnliche Zeitgenossen, den "Herrn" metaphorisch durch "Steuern und Abgaben", weiß jeder wie dort die Zusammenhänge sind.

U.U. kann auch noch verstanden werden, wer so ein metaphorisches "Boot" gekauft hat, kann damit auch irgendwelche Passagiere, Waren usw. übers Wasser transportieren - und dafür Geld nehmen - ein allseits praktiziertes Verfahren, wenn auch nicht jeder damit einverstanden zu sein scheint. Irgendwie entsteht ein Mehrwert ....

Da überrascht es wenig, auch Strom aus Sonne kostet am Ende doch etwas. :shock: Wenn, ja wenn, man / frau diesen Sonnenstrom nicht selbst "macht". Hierfür das Beispiel des "Schrebergartens", wer für sich und seine Familie eigene Gurken anbaut, darf sie auch dann selbst nutzen, wenn sie sehr krumm sind - das ist anerkannt "sozial neutral" obwohl doch dem Supermarkt um die Ecke, dieses Geschäft leider entgeht, dem "Volkskörper" fließen keine Steuern zu - eigentlich ein Skandal :o

Beleuchtet man diese entkommerzialisierte "Schattenwirtschaft" mal genauer, wird schnell klar, eigentlich sind Fußgänger, Schwimmer, Radfahrer usw. "asoziales Pack", Schmarotzer an der so schön geordneten Welt der Busse und Bahnen, PKW usw., nutzen sie in völlig unzulässiger Weise die Umwelt, dabei die dafür vorgesehen kostenpflichtigen Transportmittel ohne jedes Schuldgefühl vermeidend - abstoßend - einfach abstoßend !

Womit ich alle Zusammenhänge, die hier leider immer wieder zu Diskussionen Anlass geben, ein für allemal geklärt habe :!:

:idea: Lied zum Beitrag Brüder, zur .... wem das zu wenig zeitgemäß vorkommt kann ja Hier mal lauschen passt ausgezeichnet auch zu den Bemühungen der GroKo :mrgreen:
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Wie viel Sonne gibt es denn ?

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 19:03

Jedenfalls mehr, als die Sonnenverächter wahrhaben wollen. OK Nachts eher nicht :shock: Das die Sonne gelegentlich - jedenfalls tagsüber - scheint, hilft da nur wenig. Ja wenn D in der Sahara wäre - ja dann .... Da waren noch führende Experten (Führungspersonal der 4er Bande) die hielten es für unmöglich jemals mehr als 4% der in D damals wie heute verbratenen fossilen Energie bei der Stromerzeugung eine Rolle spielen würden. Inzwischen scheint das zwar überholt, aber frei nach dem Grundsatz "nicht sein kann, was nicht sein darf" auch Heute noch so handeln.

Das esoterische :shock: Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena hat die Sache grundsätzlich untersucht und ist zu folgenden Schlüssen gekommen :

Dr. Axel Kleidon, Leiter der unabhängigen Max-Planck-Forschungsgruppe „Biosphärische Theorie und Modellierung“, beruft sich auf die anerkannten Gesetze der Thermodynamik, einer etablierten physikalischen Theorie, um zwischen Wärmeenergie und sogenannter “Freier Energie” zu unterscheiden.

„Nur die Freie Energie ist relevant für die Nutzung erneuerbarer Energien“, so Kleidon. Sie bezieht sich auf jenen Anteil einer Energieform, der genutzt werden kann, um physikalische Arbeit zu verrichten, wie zum Beispiel das Hochheben oder Beschleunigen einer Masse, aber auch für die Energieproduktion für die Menschheit. Die natürlichen Grenzen für die Erzeugung von Freier Energie aus natürlichen Quellen auf der Erde wurden bisher kaum beachtet und in der aktuellen Forschung zum Klimawandel und Erneuerbaren Energien stark vernachlässigt.

Kleidon und seine Gruppe konnten berechnen, dass die Fähigkeit des Erdsystems, unterschiedliche Formen Freier Energie zu erzeugen, auf ungefähr 1.000 Terawatt begrenzt ist


1 PW (Petawatt) = 1.000 TW = 1.000.000 GW = 1.000.000.000 MW = 1.000.000.000.000 kW = 1,5E+018 kW

Obwohl doch schon schön groß mit all den Nullen, ist diese "freie Energie" nur 0,6 % der 160 PW (160.000 TW) mit der uns die Sonne eigentlich beglückt. Doch das ist nicht wirklich problematisch, werden doch (lt. Dr. Axel Kleidon) von Menschen derzeit nur maximal 50 Terawatt Freier Energie verbraucht.

Danach könnten so der Bedarf also 20fach gedeckt werden - ohne irgend etwas zu verbrennen :!:

Interessanter Aspekt :

Diese thermodynamische Sichtweise für die Nutzung erneuerbarer Energien beinhaltet auch, dass verschiedene Arten erneuerbarer Energien unterschiedlich stark begrenzt sind. Wellen werden im Wesentlichen durch Wind erzeugt; Wind entsteht indirekt durch Wärmegradienten und somit letztlich aus der Sonnenenergie. Durch die schlechte Energieumwandlung der Sonnenenergie und wegen ihrer Abhängigkeiten vom Klimasystem sind die erneuerbaren Energiequellen Wind und Wellen daher nur in begrenzter Stärke produzierbar.

Ein deutlich erhöhter Verbrauch dieser Energieformen, im Rechenbeispiel durch eine [color=nicht erlaubt]1000fache[/color] Aufstockung heute existierender Anlagen, könnte nicht aufgefüllt werden und in der Folge sogar zu Rückkopplungen mit dem Klimasystem der Erde führen. Der Verbrauch der begrenzten Wind- und Wellenenergie würde dann über das Klimasystem die Regeneration dieser Energieformen zusätzlich drosseln.


Das wird eher wenige gefallen - nun ja, hier die gute Nachricht :

Deutlich besser sieht es bei der Nutzung von Solarenergie aus. Die pflanzliche Photosynthese oder auch Solarkraftwerke können das Sonnenlicht direkt nutzen, um Freie Energie zu produzieren.

Trifft die Sonnenstrahlung hingegen ungehindert auf die Erde und erwärmt lediglich den Boden, so ist die Freie Energie der Sonnenergie größtenteils verschwendet.

Damit erhöhen die Photosynthese und Solarzellen die Gewinnung Freier Energie innerhalb des Erdsystems“, erläutert Kleidon. Entscheidend hierbei: nur etwa 5 % der als Freien Energie nutzbaren Sonnenenergie wird bisher vom Mensch verbraucht, es gibt also noch viel Spielraum, diese Energiequelle stärker zu nutzen.
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Ist noch Sonne da ?

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 19:25

Jetzt wird es schwierig ! :roll:

Wenn ein Fass leer ist, muss man das dann immer mit einer dicken Leitung auffüllen oder dürfen es auch mehrere kleine Leitungen sein :grübel: :grübel: :| Kommt darauf an ! Solange das Fass rechtzeitig immer genug Füllstand hat um daraus ständig etwas zu entnehmen, dürfte das doch eigentlich gleichgültig sein :?:

Eine gute Idee wird es schon mal sein, wenn ich immer genügend Leitungen zur Füllung habe. Muss es dabei überhaupt voll werden (solange der Abfluss mit dem Zufluss noch übereinstimmt) :?: Nun ja, eigentlich nein. Doch für die Nerven ist es besser "gewisse Reserven" für alle Fälle zu haben.

Muss es denn immer nur ein einziges großes Zentral-Fass sein ? Nun auch das muss nicht sein. Es könnte sogar von Nachteil sein. Wenn nur ein riesiges Zentral-Fass da ist, sollte das niemals - niemals ein Loch bekommen. :o

Damit wäre klar, es darf viele Schläuche und viele Dezentral-Fässer geben - gut wenn die "intelligent" miteinander verbunden sind. Wenn jetzt noch einige Fässer für die Nacht da sind ....
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Wie viel Sonne fängt ein Peak ?

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 19:54

Weil keiner so ganz genau weiß wie viel Sonne tatsächlich eingefangen werden kann, aber ein Maß für die mögliche Menge zu schönen Berechnungen führt, haben schlaue Wissenschaftler den "Peak" eingeführt. Wenn alles nach Theorie abläuft, darf ich davon ausgehen, meine PV hat 10,940 kWp.

Einmal am Tag - wenigstens einmal am Tag habe ich für kurze Zeit eine PV- Leistung von ca. 11 kW. Falls mich SMA da nicht anlügt, war das noch niemals der Fall :shock: Was nicht ist, dauert auch nicht lange. Kurz, ich habe jeden Tag eine andere Energiemenge eingesammelt - die messbare Leistung ändert sich mit Sonne, Wolken, Jahre und Tageszeit - nachts isses dunkel. :oops:

Da hätte ich wohl besser "irgendetwas anderes" mit meinem Geld anfangen sollen ? Nun mit ein wenig Geduld kommen am Ende des Jahres so knapp 11 MWh "heraus". Sicher früher hätte mein "Nachbar" (falls nix schiefgeht) 10.512.000 MWh aus einem AKW herausgeholt. Zum selben Preis pro kWh im "Verkauf" zum Endverbraucher übrigens. Nun ja das Ding hat ja deutlich mehr gekostet - daran durften sich alle beteiligen - an den Kosten meine ich natürlich :mrgreen:

Meins hab ich ganz alleine bezahlt - nun beute ich die Armen dieser Republik aus - übrigens ganz nach dem "großen Vorbild" von nebenan, doch wie schon gesagt "dem seins" durften wir alle bezahlen - nun auch das Abbauen und verscharren was da so "strahlt" - macht nix, schuld sind Leute so wie ich :shock: ähm wieso eigentlich :?: :?:
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Alles fließt sagt nicht nur Heraklit von Ephesos...

Beitragvon admin » Do 29. Mai 2014, 20:48

Nein immer wenn´s ans Kassieren geht, fließt auch was überhaupt nicht fließt :!:

Da D inzwischen ca. 32 GWp PV installiert hat - ich tu mal so, als wäre das alles auf kleine Dächer verteilt - jedenfalls bis ich weiß wo und wie jedes kWp tatsächlich der Sonne entgegen sieht. Ähnlich wie bei meiner eigenen PV tue ich so, als würden aus 10,940 kWp gleich 10,940 kW Nennleistung (jedenfalls bis ich über genügend empirische Daten und eine schöne Formel zum Berechnen verfüge).

Zuvor muss noch etwas graue Theorie her. In den Jahren 2010 bis Januar 2012 hatte "man" (die damalige Regierung) die Idee , den gemeinen PV-Besitzer zum "Selbstverbrauch" seiner Ware anzuregen. Dabei haben schlaue Leute herausgefunden, wenn da jemand unterm Dach mit PV wohnt, wird er "gewöhnlich" bis zu 30% seiner Jahresausbeute selbst verbraten ob er / sie das will, weiß oder nicht :idea: Sollte er / sie gar mehr schaffen gibt es einen etwas kleineren Abzug vom Nettoeinspeisetarif - aber dann auch mehr Steuereinnahmen für die selbst genutzte Energie.

Nun denn, auch ohne Zähler gehen bzw. fließen die eigenen Elektronen nicht erst übers Ortsnetz, den Trafo zum "zuständigen" EVU und dann wieder zurück :lol: Selbst strafbewehrte Gesetze verhindern nicht, der Strom fließt immer dann ins häusliche Netz, wenn da etwas werkelt - bei den allermeisten über den Bezugszähler - bei mir und einigen anderen direkt in was immer da gerade "angeschaltet ist". Was für mich einen Abzug am Einspeisetarif bedeutet + MwSt ähm also 19% weniger unterm Strich, müssen alle anderen (also die Mehrheit aller PV-Betreiber) so bezahlen, als käme dieser Strom vom EVU.

Bedenkt man dabei, das ist jede (versteckt) verbrauchte eigene kWh mit voller "EEG Ausgleichabgabe" + allen weiteren Abgaben + Steuern, "helfen" eigentlich alle PV-Betreiber durchaus seit Jahren die sog. "Energiewende" mit zu finanzieren und nebenbei kräftig den Staatssäckel zu füllen. Was besonders interessant sein dürfte, diese bis zu 30% Anteil, können weder das Ortsnetz belasten (eher im Gegenteil, denn der notwendige Zufluss "von Außen" wird ja automatisch geringer) Und erst recht nicht alles was "über" dem Niederspannungsnetz liegt.

Das folgende Bildchen zeigt exemplarisch auf was tatsächlich die Netze "belastet" - wobei ich wegen mangelnder Methode das zu berechnen, den wesentlich höheren "Peak" eingesetzt habe - der so im eigenen Hausnetz verbleibende Anteil sollte zwischen 20 bis 30 % liegen :

hc_083.jpg


Da der Stromhandel völlig losgelöst vom physikalischen Stromfluss stattfindet wir einfach ALLES in Paris so verrechnet, als wäre selbst der Eigenverbrauch dort handelbar. Damit hat auch der "hausinterne Verbrauch" Einfluss auf die spätere EEG-Umlage senkt diese weiter. [color=nicht erlaubt]Was da tatsächlich verkauft wird, ist lediglich das Äquivalent des durch Kohle und Co nichtmehr in D benötigten Überflussstroms, der nicht zurückgefahren wird - warum auch immer ![/color] :evil:
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Wo bleibt die Sonne ?

Beitragvon admin » Sa 21. Mär 2015, 11:00

"SOFI 2015"


19:15 :shock: hat der "gute" Mond dann doch gesiegt ???


Sofi 2015_k.jpg
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