
Weder die solare Energie selbst, noch die daraus jeweils "gewonnen" Produkte.
Um es in Erinnerung zu bringen die gilt selbstverständlich auch für jede Wandlung fossiler Energie in eine andere Energieform. Leider bleibt immer "etwas auf der Strecke"

[color=nicht erlaubt]Qzu = die zugeführte Energie (hier Wärme)[/color]
Qab = die abgeführte Energie
WKr = die Wärmeabfuhr
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Schließlich sollte auch der thermische Wirkungsgrad einer Kraftmaschine noch genannt werden, der den Nutzen (die Kreisprozessarbeit) ins Verhältnis zum Aufwand setzt (die zugeführte Wärme, die meist in Form von Brennstoff bezahlt werden muss). Die abgeführte Wärme wird in der Regel von der Umgebung aufgenommen.
Hierin liegt auch schon der gravierende Unterschied zwischen "eingefrorener Sonnenenergie" - nichts andere sind ja fossile "Brennstoffe" - und der "direkten Sonnenenergie" und den Formen der "indirekten Sonnenenergie" (Wind, Wellen und Sonnenwärme).
Wenn auch in beiden Fällen (Fossile Energie und EE) die "Maschine" zur Umwandlung immer auch als "Investition" anfällt (Geld & Energie), fällt zweifellos bei EE jede Form von Förderung (Berg- Tagbau, Bohranlagen etc.), Transport des "Vorprodukt", Weiterverarbeitung (Raffinerie usw.) komplett weg. Besonders wichtig, es entstehen keine weiteren Umweltbeeinträchtigungen durch die Förderung und da keinerlei Transport notwendig ist , fallen auch alle Anergieanteile dieser Prozesse komplett weg.
Ganz "nebenbei" werden fallen alle im Zusammenhang mit Förderung und Transport fälligen Anlagen und Bauwerke und damit die darin enthaltene Anergie weg.
EE-Anlagen benötigen für ihren Bau und Unterhalt selbstverständlich in vergleichbarer Weise Energie, Rohstoffe usw. wie das auch bei "konventionellen Anlagen" der Fall ist. Um diese damit verbunden Energieanteile (Anergie) nach Fertigstellung "wieder zu erbringen", entsteht eine "energetische Amortisationszeit" die den zum Bau notwendige Energiemenge darstellt. Bis hier gleichen sich beide Systeme noch. Im ersten Augenschein erscheinen AKW und andere brennstoffgebundene Kraftwerke zunächst weit positiver, da die "Energiedichte" solcher Anlagen wesentlich höher ist.
Doch kein einziges fossiles oder atomares Kraftwerk kommt auch nur einen Moment ohne diese "Brennstoffe" aus. Also wird ein nicht abreisender Strom dieser Stoffe benötigt. Die geschieht weder energetisch noch finanziell "kostenlos". Addiert man diesen energetischen Zusatzaufwand zu der in den Anlagen enthaltenen Energieanteilen, ist die Bilanz stets kleiner 1, was bedeutet sie ist negativ. Keine einzige dieser Anlagen kann die in sie und ihren Betrieb eingebrachten Energiemengen positiv wandeln.
Dies ist bei allen Anlagen welche als quasi "Brennstoff" direkte oder indirekte solare Energie wandeln komplett anders. Deren Bilanz ist deswegen "positiv", weil sie in der angenommen "Lebenszeit" von 20 Betriebsjahren sowohl die in sie "eingebrachte" Energie reproduzieren und danach über Jahre solare Energie in die gewünschte Form "transformieren". Dabei wird nichts "verbraucht", die Sonne sendet das komplette Spektrum völlig unabhängig davon was immer damit auf der Erde daraus wird. De facto ist das täglich eine bedeutend größere Energiemenge, als die gesamte Menschheit je für ihre Unternehmungen benötigen wird.
Um es platt auszudrücken, der Sonne ist es völlig "gleichgültig" ob "sie" nun meine Dachziegel erwärmt oder ob ich per PV einen Teil der Energie mittels Solarthermie oder PV "anderen Zwecken zuführe".
Was den Wirkungsgrad meiner derzeitigen PV angeht, ist lediglich entscheidend, ob die so gewandelte Energie mehr als die zu Bau, Transport usw. notwendige "Menge" soweit übertrifft, dass entweder mehrere "PV-Anlagenäquivalente" daraus entstehen oder ein "PV-Anlagenäquivalent" plus "anderweitig nutzbare el. Energie".
Selbstverständlich bedeuten hier Verbesserungen des Wirkungsgrads der Anlage entweder mehr "PV-Anlagenäquivalente" oder "PV-Anlagenäquivalent" pluplus "anderweitig nutzbare el. Energie" oder eine kleinere PV mit der selben Ausbeute wie ihr flächenmäßig größere Vorgängeranlage.
Für die finanzielle Seite bedeutet diese Gegenüberstellung - beide Typen benötigen zunächst eine Investition. Im Gegensatz zu den mit "Brennstoffen" betriebenen Anlagen - (welche eigene Investitionen für die "Förderanlagen", Transportmittel usw. beinhalten) plus permanenter, meist steigender Kosten für den "Brennstoff" selbst, fallen alle derartige Investitionen und Kosten bei EE komplett weg.
Wären Anlagen für EE (zunächst) teurer, würde dies erst dann ein tatsächlicher Nachteil sein, wenn die vorgenannten Kosten plus die Anlagenkosten für EE höher wären, als die kompletten Kosten für fossile oder atomare Anlagen plus komplette "Nebenkosten" wie Brennstoff und Umweltkosten.
Jede auch noch so kleine Verbesserung des Wirkungsgrads einer EE-Anlage bzw. einer "Kette" von EE-Anlage plus z.B. P2G, wird die Investition OHNE Zusatzkosten günstiger gestalten...