„Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz“

und täglich grüßt das Murmeltier - „EROI “ (englisch Energy Returned on Energy Invested)

„Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz“

Beitragvon admin » Sa 13. Sep 2014, 16:18

Dem Klimaschutz-Netz ein Mitglied der "energieblogger" hat der folgende Beitrag in der Quelle "Wirtschaftswoche" 2014.09.04 gar sehr missfallen. Dort signalisiert der Aufmacher mit "Zweifel an der Klimapolitik der Regierung - "Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz" gleich zweierlei :

Zum einen, ist Herr Gonde Dittmer, Professor an der Fachhochschule Kiel, von Zweifeln an der Klimapolitik unserer gegenwärtigen Regierung geplagt - dafür habe ich größte Sympathie und Verständnis. "Wir beide" sind da exakt auf der selben Spur :!:

Doch der zweite Teil Zweifel zeugt von einer gewissen Fremdheit zum Thema - was sich womöglich aus seiner Vita erklärt :
Prof. Dr.-Ing. Gonde Dittmer ist Professor an der Fachhochschule Kiel und Lehrbeautragter im internationalen Studiengang "Industrial Engineering".

In seiner Lehre greift Gonde Dittmer auf nahezu dreißig Jahre Erfahrung in Management und Führung zurück, so u.a. als Offizier, selbstständiger Unternehmensberater, Geschäftsbereichleiter, Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender.

Für oncampus ist Herr Dittmer Autor der Weiterbildungskurse "Grundsätze und Aufgaben des Managements", "Konfliktmanagement", "Management von Motivation und Kreativität" und "Organisation".


Nun kann ich selbst weder auf eine wie immer geartete Professur verweisen. All mein bescheidenes Wissen habe ich als Unteroffizier und unselbstständiger Angestellter in zahlreichen, wenig glamourösen Beschäftigungen im In- und Ausland erworben. Mein ehrenamtliches Bemühen möglichst allen Vereinsmitgliedern des CCW mehr praktisches Wissen zu Computerthemen zu vermitteln, beinhaltet allerdings ebenfalls "Konfliktmanagement", "Management von Motivation und Kreativität" und "Organisation".

Was die Welt und besonders deren Energieressourcen angeht, habe ich hier wohl durchaus bereits nachgewiesen, ich kann mit "Googel" umgehen, WEB-Seiten in deutscher und englischer Sprache lesen und zu einem gewissen Grad auch deren Inhalt verstehen - soweit meine Kompetenz und Selbstbeweihräucherung. :roll:

Dem Thema - "Kann eine PV oder WKA durch deren Energieernte, sich quasi selbst neu erschaffen" habe ich mich HIER im April 2014 und DA bereits im Januar 2014 schon eher umfangreich "angenommen"

Fazit : Sie können es ! Übrigens ganz im Gegensatz zu den fossilen und atomaren "Brüdern und Schwestern"

Doch was auch sichtlich Professoren nicht ganz leicht verstehen können, mit dem "quasi Erbrüten" von neuen Kraftwerken (die komplette Kette !!) ist es leider nicht getan. Die einen, die "Erneuerbaren Energien" müssen nach ihrer Inbetriebsetzung keinerlei Brennstoffe, Treibstoffe "zu sich nehmen". Doch besonders schlaue Rechner klammern das auch für die fossil - atomaren Kraftwerke aus. Dadurch kommen geradezu faszinierende Ergebnisse heraus.

Volkstümlich nennt man das allerdings "sich in die Tasche lügen". Ein konventionelles - also ein NEE (auf Nicht Erneuerbaren Energien) beruhendes Kraftwerkssystem "erbrütet" nur Energie, wenn es regelmäßig mit Kohle, Öl, Gas oder Uran "gefüttert" wird. Welch Erkenntnis ! Ein Automobil "Ein vierrädriges, motorbetriebenes Fahrzeug, das zur Beförderung an Land dient und meist durch die Verbrennung von Benzin oder Diesel angetrieben wird" kenne ja die meisten Menschen. Von schrägen Ebenen mal abgesehen, wird sich so ein Gerät ohne "Verbrennung von Benzin oder Diesel" keinesfalls "selbst bewegen". Es würde einfach nur herumstehen - ganz genau wie all diese "Kraftwerke" die "ohne" garnix tun :shock".

Das man so was einem Professor Lehrbeautragter im internationalen Studiengang "Industrial Engineering" erklären muss, wundert mich dann doch irgendwie :mrgreen:

Aber Herr Professor haben womöglich recht mit seiner Einschätzung
"Bisher wurde durch die Energiewende nicht eine Kilowattstunde fossile Energie eingespart und nicht ein Kilogramm CO2-Emission vermieden, eher ist das Gegenteil der Fall."
wenn auch aus anderen Gründen, wie aus seinem Elaborat hervorzugehen scheint. Eine Gedankenfalle für alle die es nicht besser wissen und oder wissen wollen.
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Wird Energie zum Bau von Kraftwerken benötigt ?

Beitragvon admin » Sa 13. Sep 2014, 17:13

Oh ja !

Jede Schraube, jeder Kubikmeter Beton, der Transport und und kann heute sehr präzise in "umgewandelte Energie" verrechnet werden. Wird ehrlich wirklich jeder Aufwand so beziffert, kommt eine ebenfalls ehrlicher Gesamtergebnis dabei heraus. Besonders schlimm, weil "wir" ja "gerade eben erst angefangen haben" die Kraftwerke für EE zu bauen, werden selbstverständlich erst mal völlig unwirtschaftliche Energiemengen zu deren Bau benötigt.

Ich bin begeistert, dies hat Herr Prof. Dittmer folgerichtig erkannt (vermutlich auch eine ganze Anzahl anderer cleverer Zeitgenossen ebenso). Was er und seine Mitdenker nicht bedacht haben (das entnehme ich dem Artikel), ist die Tatsache, jedes neu zu bauende Kraftwerk - also alle fossilen und atomar betriebenen Kraftwerke - unterliegen also dieser unausweichlichen Prämisse :roll:

Womit sich Herr Professor sein eigenes argumentatives Grab schaufelt.

Ja, ja also wird ein Teil der teuren konventionellen Energie ausschließlich dafür verbraten um neue Kraftwerke der selben Art zu bauen. Nicht nur dies, sondern auch noch "Brennstoffe, / Treibstoffe" werden in erheblichem Masse dabei verschleudert - oder wie wie soll man das "Schippchen für Strom PLUS zwei bis drei Schippchen für nutzlose Abwärme inklusive CO2 " sonst bezeichnen - also verschleudert :!:

Um es nochmal zu betonen :

Um eine kWh aus so einem Gebilde für den Neubau oder Großreparatur zu gewinnen, müssen zusätzlich 2 bis 3 kWh nutzloser Wärme und für VIER kWh CO2 aber auch in der Kohle enthaltene Schwermetalle, darunter auch mehr radioaktive Bestandteile, als die aus einen unkaputten AKW entweichen dürfen nebst Schwefel usw. auf ganz D verteilt werden ?

Ja, ein neu gebautes Kraftwerk der "EE-Klasse" kann ZUNÄCHST darauf liegt die Betonung ZUNÄCHST nur mit Hilfe der existierenden fossilen Dreckschleudern gebaut werden. Doch jede kWh aus solchen Kraftwerken haben keinerlei "Brennstoffe / Treibstoffe" für ihren Betrieb benötigt. Selbst der Wirkungsgrad eine solchen Anlage hat ZUNÄCHST nur zwei nicht gleichzeitige "negative Aspekte. Zum einem sind die Kosten für die Investition höher, weil man eben eine größere Anzahl benötigt oder aber es dauert etwas länger bis mit der geernteten, vollkommen neutralen Energie, das nächste Kraftwerk der EE-Klasse gebaut werden kann.

Man muss kein Genie sein um das zu begreifen, aber womöglich ein Professor um es eben nicht zu begreifen :lol:

Nochmal für Menschen die etwas länger benötigen bis der berühmte "Groschen fällt". Unabhängig wo man (Herr Professor) zeitlich die Betrachtung beginnt, jede kWh aus EE vermeidet schon mal 2 bis drei nicht zur Aufwärmung der Umwelt benötigte kWh "waste of resources". Rechnet man / gen auch frau nun die "geerntete Energie" gegen die zuvor benötigte Energie auf, stellt jede kWh der EE-Klasse VIER kWh "Energieäquivalent" dar.

Eine fossile Dreckschleuder würde immer genau das benötigen was sie selbst energetisch gekostet hat 1 + 2 oder 1 + 3 PLUS der zum Betrieb notwendigen "Brennstoffe / Treibstoffe" ohne die es ja NULL el. Energie gibt.

Was das tatsächliche Problem ist, wir sind sosehr daran gewöhnt in "Geld zu denken", dass es uns nicht mehr auffällt, fossile Energie kann im Gegensatz zu Geld eben nicht "vermehrt" werden. Den folgende Generationen fehlt die "verbrannte Energie". Das "Schuldenproblem" wir einfach (wenn auch sicher schmerzlich) per Geldentwertung gelöst. Diesen Unterschied müssen wohl alle erst wieder neu lernen....

Der folgende Beitrag - leider in englischer Sprache - passt ausgezeichnet zu diesem Versuch des Herrn Professors die EE zu diskreditieren :
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How do humans waste natural resources?

Beitragvon admin » Sa 13. Sep 2014, 19:00

Quelle : "Answers" - Ask us anything

How do humans waste natural resources?
Pat Brebner
Answered Last
Humans waste natural resources in lots of ways. Sometimes we waste it because we can, it is a good way to get rich quick but we waste it because we cannot do things with 100% efficiency. When a machine like a car is used, most of the energy in the fuel is wasted as heat or wind resistance ie, it is not used to get you where you were going. You could argue too that the fuel resource was wasted because the driver went faster than they needed to or didn't need to make the trip at all.


We are lucky to get 30% efficiency out of a car engine which means most of it is wasted. Most homes and workplaces are also not very efficient. Lots of energy is used to heat or cool them because energy escapes through poor insulation or air moving in and out of them.

More importantly the thing that drives the world currently is economics. It is often cheaper to make something in a resource hungry way. Sometimes raw materials are shipped half way around the world to be processed and then shipped half way around the world to be made into something and then shipped round the world to sell it to a customer. So long as it is cheaper to do this than be efficient with natural resources, humans will do it.

It is often cheaper to make materials from scratch than recycling and often products that are more efficient cost a whole lot more. An example of this might be an electric car. It sounds like a good idea because it does not make pollution compared to an old petrol car, however making it takes a lot of energy and the batteries often need replacing at a cost of thousands after a few years. If you bought the electric car it would cost a lot, when the batteries need replacing it would cost a lot. The old petrol car might use a lot of petrol but it still might be cheaper to buy and run than the electric car. That is one of the reasons that we are not all driving electric cars. If we had to, electric cars would be cheaper and more efficient but until we have to, we will do the cheapest thing.

Even though common sense would make you think that people should put their environment first, most people making the decisions are old and will not be alive to see the negative outcomes of their decisions. They want their country to make money and think if they don't use up the natural resources, someone else will.


und was "Google Translate" daraus macht (mit kleinen Korrekturen) :

Warum Menschen natürliche Ressourcen verschwenden ?

Menschen verschwenden natürlichen Ressourcen in vielerlei Hinsicht. Manchmal verschwenden wir sie weil wir können, weil es ein guter Weg ist, schnell reich zu werden, wir verschwenden, weil wir die Dinge nicht mit 100% Effizienz tun können . Wenn Maschine wie unser Auto verwenden, wird die meiste Energie im Kraftstoff als Wärme oder Windwiderstand verschwendet, nichts davon wurde verwendet um uns ans Ziel zu bringen. Auch könnte man argumentieren, dass dieser Kraftstoff verschwendet wurde, weil der Fahrer schneller fuhr als notwendig, oder gleich bezweifeln ob die Reise überhaupt notwendig war.


Wir sind glücklich, 30% Wirkungsgrad aus einem Auto-Motor zu bekommen, der größte Teil davon wird verschwendet . Die meisten Wohnungen und Arbeitsplätze sind auch nicht sehr effizient. Viel Energie wird verwendet, um heizen oder zu kühlen, weil Energie entweicht durch schlechte Isolierung oder Luft, die in und aus ihnen heraus. :mrgreen:

Noch wichtiger ist die Sache, die die Welt derzeit antreibt, ist Ökonomie. Es ist oft billiger, etwas in einem ressourcenhungrig Weg zu machen. Manche Rohstoffe werden um die halbe Welt verschifft, um verarbeitet werden und dann verschifft um die halbe Welt, um es erneut zu verändern und dann rund um die Welt verschifft, um es an einen Kunden zu verkaufen. Solange es billiger ist, all dies zu tun, statt effizient mit natürlichen Ressourcen umzugehen, werden die Menschen es tun.

Es ist oft billiger, etwas von Grund auf neu herzustellen, als Recycling anzuwenden und oft kosten Produkte die effizienter sind eine ganze Menge mehr in der Herstellung. Ein Beispiel hierfür könnte ein Elektroauto . Es klingt wie eine gute Idee, weil es nicht sinn Verschmutzung im Vergleich zu einem alten Benziner, jedoch macht es braucht viel Energie und die Batterien müssen häufig ersetzt mit einem Kostenaufwand von Tausenden nach ein paar Jahren. Wenn Sie das Elektroauto gekauft würde es eine Menge Geld kosten, wenn die Batterien ausgetauscht werden müssen wäre es eine Menge Geld kosten. Das alte Benzin Auto könnte viel Benzin zu verbrauchen und kann doch billiger sein als ein Elektroauto zu kaufen und zu betreiben. Das ist einer der Gründe, dass wir nicht alle Elektroautos fahren. Wenn wir müssten, würden Elektroautos billiger und effizienter sein. Aber bis es soweit kommt werden wir das Billige vorziehen.

Auch wenn gesunde Menschenverstand sagt, dass die Menschen ihre Umwelt an erster Stelle sehen müssten, sind die meisten Menschen die (heute) Entscheidungen treffen alt und nicht mehr am Leben, um die negativen Folgen ihrer Entscheidungen zu sehen.

Wir wollen das unser Staat Gewinne möglich macht und denken, wenn wir die natürlichen Ressourcen nicht selbst nutzen, dann wird das irgend ein anderer tun
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Re: „Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltsch

Beitragvon admin » Di 11. Okt 2016, 08:08

Wiedermal haben schlaue Leute die Kosten der Energiewende akribisch genau berechnet :

Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal

Ob nun die einzelnen Posten darin exakt die Wirklichkeit abbilden - nun ja glauben wir das mal solange bis da jemand eventuell eine "Gegenrechnung" aufmacht...

Sehr, sehr wünschenswert wäre eine genauso akribische Zusammenstellung ALLER versteckten Kosten die durch fossile und atomare "Nebenwirkungen", versteckte Subventionen usw. usf. tatsächlich entstehen. :roll:

Besonders auch, welche dieser böse formuliert "unterschlagenen" Kosten werden mit zunehmender Nutzung von den "ach so teuren EE" ab sofort und bis in 25 Jahren zukünftig "eliminiert".

:idea: Eine "ordentliche Bilanz" hat ZWEI Seiten - Kosten und Nutzen. :shock:

Doch auch ich habe mich bemüht die Zahlen (also nur die kolportierten Kosten) zu verteilen - Eine nun wirklich erschreckende Zahl von 520 Milliarden "heruntergebrochen" auf Jahr, Monat, Tag und weil`s so schön war auch Stunde - für 1, 2, 3, 4 Personen auf der Basis der Deutschland Bevölkerungsuhr mit 81.288.535 Menschen in D (die letzten drei Ziffern ändern sich andauernd - ist eben eine "Uhr") berechnet.

Keine Affaire, wozu gibt es "LIO" (LibreOffice) Tabellenkalkulation (gern auch Excel von MS) ? Hier das bunte Ergebnis :

520 Milliarden.jpg


:?: Eine Familie mit 3 bzw. 4 Personen für 25 Jahre zu addieren, ist das real ? Das 2 Personen über >25 Jahre eine "finanzielle Einheit" bilden mag ja angehen, aber sind ein oder zwei Kinder tatsächlich 25 Jahre finanziell unselbstständiger Bestandteil ihrer Erzeugerfamilie ? Oder ist die Rechnung für 4 Personen einfach nur eine zusätzliche Nebelkerze um mit 25.500 € das Bild besonders erschreckend zu gestalten ???
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Re: „Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltsch

Beitragvon admin » Fr 14. Okt 2016, 13:45

Erhard Du musst stark bleiben

- und über meinen "WEB-Link - Rainer " weiterlesen ! So bleibt meine Antwort hier klein und fein und ich bin sicher, dass sie so in ganzer Schönheit erhalten bleibt. Warum Dein Block mich ohne Vorwarnung einfach reduziert, wäre sicher ein interessantes Forschungsgebiet.....

Das "Schöne" an solchen Darstellungen ist die "totale Neutralität" die da suggeriert wird. Der Betrachter "großer Zahlen" ist durch deren schiere Größe erst mal vollkommen überwältigt.

Das sich das ändern lässt, wenn man die Beträge die da "großzügig" unter den Bewohnern unseres Landes verteilt werden, auf den "Ursprung" auf die tatsächliche Belastung zurückführt, ist offensichtlich wenig bekannt und so kann man "irgendwo" mit "irgendeinem" Zustand die Aufmerksamkeit manipulieren.

Da wird nicht auf die "Basis" zurückgeführt - Strom wird ja nur zeitweise "verbraucht" - und nur durch den Verbrauch können diese Kosten überhaupt "weitergegeben werden". In diesen Zahlen steckt also der individuelle Stromverbrauch. Jeder der mit dieser hochwertigen Energieform nicht angemessen sparsam umgeht, wird seinen Anteil zwangsläufig über den Durchschnitt erhöhen oder eben niedriger halten können.

______________________________>>>> AB HIER über "Rainer" den Rest meiner Antwort lesen

:idea: Damit ist klar, was da so antienergiewendemäßig daherkommt, soll schocken, aber auf keinen Fall zu einem wenigstens "achtsamen" Umgang mit "unserem täglichen Strom" führen. Stecken in diesen Zahlen doch wie in allen Aktionen auf einem "Freien Markt" auch Gewinne, welche selbstverständlich mit jeder Steigerung, erfreulich "mitreisen".

Nun, in einem zivilisierten Land der "ersten Welt" gehört Strombezug zu den als selbstverständlich empfundenen Konsumgütern. Für alle bis auf vergleichsweise wenige, ist ein "Festnetzanschluss" und oder ein parallel dazu laufender Mobilfunkvertrag, ein genauso als "selbstverständlich" empfundenes Konsumgut. Trinkwasser und das daraus entstehende Abwasser wird ebenfalls von jedem Einzelnen genutzt.

All diese "Kleinigkeiten" lassen sich beliebig nach oben skalieren, ganz nach der Art wie beim gewollten Aufreger "Energiewende". Ich bin überzeugt, da kommen auf die statistischen Lebenszeit berechnet gigantische Zahlen heraus. Diese werden selten bis nie thematisiert, allenfalls "lokal", weil gerade die Abwassergebühren erhöht wurden.

Was Herr Fritz Binder-Krieglstein (10. Antwort) zu der Reaktion >"Nein, ehrlich, hab ich was versäumt oder ist das hier eine Debatte ohne Nutzen-Gegenrechnung.< gebracht hat.

Keine Ahnung ob er das allgemein meint oder gezielt zu der "halben Billion" (was sich doch schon mal wieder recht positiv anhört "NUR" eine Halbe Billion - hätte ja leicht eine Ganze sein können :shock: ) Wo er recht hat, hat er recht. Diese "ungeheuerliche Zahl" die da so kolportiert wird, als wären 520 Milliarden ohne jeden Gegenwert verpulvert worden, ist schon im Ansatz bewusst irreführend. Wurde doch damit eine Leistung erbracht, welche sich für simple Gemüter in kWh bezogen auf den Einzelnen beziffern ließe.

Immer steht also dieser ordentlich aufgeblähten Zahl, eine durchaus geldwerte Leistung gegenüber. Wieviel davon enthalten ist - nun ja, das würde ja zu eher unerwünschten Frage führen - z.B. zu der Frage "Warum sind nicht wirklich ALLE Kosten in meiner Stromrechnung aufgeführt" ? Warum zahle ich (und jeder andere) still und heimlich über mein Steueraufkommen nicht aufgeschlüsselte Kosten die sich aus der bislang "üblichen" Stromerzeugung der fossilen und atomaren Variante ergeben ?

Was ist mit all den akuten Kosten die sich aus (dem Alphabet nach) aus Atom-, Braun- und Steinkohlenutzung ergeben und wo bleiben die sog. "Ewigkeitskosten" bei diesen ach so "preiswerten Energieträgern" ?

Wie teuer kommt "uns" das "tschernobilisieren" oder "fukushimasieren" auch nur eines unserer AKW, die vollkommen ohne Haftschutzversicherung herumfahren dürfen, weil sich so eine Katastrophe lt. "Münchner Rück" (Munich Re ) nicht versichern lässt, weil selbst diese Versicherungsspezialisten die Schadenshöhe nirgendwo - auch ganz oben - "festmachen" können, weil ein solcher Schaden mitten im Wirtschaftswunderland D, diesem endgültig den Gar ausmachen würde. Ein FDP-Minister (ist schon ein Weilchen her) hatte dazu eine Studie erstellen lassen, wenn denn überhaupt, würden allein die Prämien den AKW-Strompreis bei (damals) ~3 DM / kWh ansiedeln.

Dies mal "hochgerechnet" auf 3.000 kWh pro Person und Jahr ergibt stolze 9.000 DM nach offiziellem Kurs (1,95583 DM / €) sind das immerhin pro Jahr 17.602,47 € pro Person und z.Z. mit gerade eben 81.288.991 Personen in D wäre das in einem einzigen Jahr 1.430.887.025.407,77 also ~1.431 Billionen € in 25 Jahren 35.772.175.635.194,25 kämen da also 35.772 Billionen zusammen.


Keine Ahnung ob jede Person dann tatsächlich unter diesen Umständen noch 3.000 kWh im Jahr verbraten würde, aber das ist auch vollkommen gleichgültig -


Hauptsache die Zahl lässt alle vor Ehrfurcht erzittern....
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