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Beitragvon admin » Fr 18. Jul 2014, 12:40

2014.07.12 SMA

Beitrag "SMA"

„Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms ist so, als würde die Bundesregierung eine Steuer auf selbst angebautes Gemüse erheben.“

Das ist durchaus einleuchtend und ich persönlich sehe das ganz genauso ! Nur passiert das leider in der „Wirklichkeit“ seit 1998 bei allen „sog. PV-Volleinspeisern“ bereits. Seit diesem Zeitpunkt zahlt jeder für seine eigengenutzte PV-Leistung bereits die volle „Dröhnung“, also 100% der gerade jeweils gültigen Umlage. Diese lag mal bei 25% und liegt gegenwärtig bei 52% bezogen auf die Basiskosten und wurde immer zu 100% „weitergegeben“.

Was mich dabei mehr als „stutzig“ macht, ist die Tatsache, das niemand bemerkt haben will, das dies so ist. Weder wurde diese „argumentativ“ genutzt um zu zeigen, wie bereits ein Teil dieser Umlage von allen PV-Kleinanlagenbetreibern aufgebracht wird, noch, das weniger als 100% (30, 35 und 40%) eigentlich eine Verringerung der Umlage bedeutet.

Wer wissen will wie ich zu dieser wohl für viele „erstaunlichen Bewertung“ komme, möge einfach mal oben auf „Rainer“ klicken um dort im Detail meine Sichtweise „nachzuvollziehen“ oder, was mich besonders freuen würde, mir einen entscheidenden Fehler in der „Beweiskette“ aufzuzeigen.

Nur eine kleine Randbemerkung noch, das Leben findet immer „physikalisch“ statt – nur die Lenker der „Geldflüsse“ möchten uns vom „Gegenteil“ überzeugen, weil damit praktisch jede Art von Verfälschung möglich ist....
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2014.07.14 SMA

Beitragvon admin » Fr 18. Jul 2014, 12:41

„Ungefragt“ - es gibt kein Konzept welches die nun radikal abgebrochene Anschubfinanzierung von PV-Kleinanlagen ersetzen kann. Aber auch keine Konzepte welche es genügend attraktiv machen, PV-Anlagen ganz ohne Vertragsbindung – was in Konsequenz auch KEINE Netzeinspeisung bedeutet – anzubieten.

Noch gibt es entsprechende Kapazitäten „am Markt“ welche die Realisierung von an den persönlichen Bedarf angepassten „temporäre PV-Inseln“ ermöglichen könnten. Klar die finanzielle Amortisation ist damit zwar nicht unmöglich, aber eben auf die eingesparte „Bezugsenergie“ beschränkt. Da solche „PV-Inseln“ ohne Speicher eher „nur ungünstig zu betreiben sind“, wohl auch nicht gerade die „tolle Geldanlage“. Es soll ja auch Leute geben deren Augenmerk nicht in erster Linie auf den größtmöglichen finanziellen Gewinn gerichtet ist...

Technisch durchaus machbar, aber eben eine „Nische“, eine politisches Abdrängen in diese Nischensituation....
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