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Beitragvon admin » Fr 18. Jul 2014, 12:11

Sehr geehrter Vorkommentator, aber auch Sabine Scheider

diese „Giftschleudern“ gibt es schon sehr lange, (Schon 1857 von Heinrich Geißler im Prinzip erfunden) was „neu ist“, der verstärkte Einsatz im Privathaushalt und eine ärgerliche Situation, ein funktionierendes Rücknahmesystem fehlt oder ist eher rudimentär vorhanden.

Was es zu der „Historie“ zusagen gibt findet sich HIER (hoffentlich funktioniert dieser Hyperlink)

Der Satz dort „Die meisten Leuchtstofflampen enden jedoch durch Adsorption des im Gas enthaltenen Quecksilbers in die metallenen inneren Komponenten hinein. Die Degradation des Leuchtmittels und die Lebensdauer der Glühanoden beeinflussen ebenfalls die Lebensdauer derartiger Leuchtmittel.“ zeigt, die sowieso wesentlich kleiner Quecksilbermenge bei diesem Lampentyp ist zum Ende der Lebensdauer keinesfalls das so hochstilisierte Problem. Soviel zu „...kommt das Quecksilber ungehindert überall hin..“ Das trifft auf neue Lampen tatsächlich zu. Doch die wirft man / frau eher selten in den Müll.

Noch ein beinahe 2 Jahre alter Link Kann die Energiesparlampe platzen?
Ich bin inzwischen auf LED umgestiegen. In meiner „Asservatenkammer“ habe ich noch eine ungebrauchte „Energiesparlampe“ der ersten Stunde, ein gewichtiges Monster, von der Größe und Gewicht einer Stielhandgranate ohne Stiel.
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Re: Grünspar

Beitragvon admin » Fr 18. Jul 2014, 12:15

LED statt sonstigen Leuchtmitteln

Was im Beitrag noch fehlt, sind ein „LED Ersatz“ für „Leuchtstofflampen“ gern auch fälschlich als „Neonröhren“ bezeichnet. Gebräuchliche Längen sind ( die el. Leistung [W] bezieht sich auf die davon abhängige Lichtleistung !) :

150 cm Länge entsprechen 58 Watt / Stromkosten 26,47 €/a
120 cm Länge entsprechen 36 Watt / Stromkosten 16,43 €/a
59 cm Länge entsprechen 18 Watt / Stromkosten 8,21 €/a
44 cm Länge entsprechen 15 Watt / Stromkosten 6,84 €/a
33 cm Länge entsprechen 10 Watt / Stromkosten 4,56 €/a

Die Angaben xx Watt sind leider nicht die Leistung welche die komplette Leuchte verbrät. Je nach Vorschaltgerät / Drossel kommen da noch ein „paar Watt“ im Betrieb dazu. „Leuchtstofflampen“ sind im Prinzip identisch mit den sog. „Energiesparlampen“.

Vorteil ist die günstige Lichtverteilung durch den bis zu 1,5 m langen Lampenkörper. Was anfänglich fehlte, eine LED-Version, ist nun auch erhältlich. Der folgende Link bezieht sich auf eine Firma die in Heidelberg (Rehovotstraße 2) ansässig ist. Deren Produkte werden alle D gefertigt. Gesehen habe ich diese LED auf dem kürzlich beendeten „Maimarkt“ in Mannheim

HIER der Link : http://www.lichtline.com/produkte/led-roehren.html

Das soll nur eine Anregung sein ! Mit Sicherheit gibt es auch noch andere Hersteller.

Die Idee auch solche Leuchtmittel durch LED zu ersetzen werde ich ganz sicher auch selbst verwirklichen. Die meisten „Birnen“ habe ich im Laufe des vergangenen Jahres durch LED bereits ersetzt. Wer sich für bessere Vergleichsrechnung interessiert, sollte einfach die in Lumen [Lm] genannte Lichtleistung durch die elektrische Leistung [W] teilen = Lichtausbeute = Lm/W

Beispiel : LED 350 Lm / 6 W = 58,33 Lm/W

Beispiel : LED 380 Lm / 7 W = 54,29 Lm/W

Beispiel : Energiesparlampe 400 Lm / 11 W = 36,36 Lm/W

Beispiel : Glühlampe 600 Lm / 60 W = 10 Lm/W

So kann jeder auch LED miteinander vergleichen. Wobei natürlich auch die Farbe und der Einbauort „passen müssen“.

Quelle
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2014.07.16 Grünspar

Beitragvon admin » Fr 18. Jul 2014, 12:17

„Haushaltsgeräte sind die größten Stromfresser in deutschen Haushalten, mit über 45 % des Gesamtstromverbrauchs sind sie oft verantwortlich für frustrierend hohe Stromrechnungen. Dazu zählen vor allem veraltete Kühlschränke und andere Küchengeräte wie Herde oder Öfen. Diese haben in den letzten Jahrzehnten ihre Energieeffizienz extrem verbessert, aber in vielen Haushalten sind sie oft mehr als 10 Jahre alt und da beispielsweise gerade ein Kühlschrank 24 Stunden 7 Tage die Woche in der Regel in Betrieb ist, findet man hier die wahren Energieschleudern.“

Was oder besser wie viel wird bei einem noch funktionsfähigen Kühlschrank gegenüber einem „neuen energiesparenden Kühlschrank“ überhaupt eingespart ? Dabei interessiert mich weniger was das in Euro und Cent ausmacht, sondern die energetische Bilanz (energetische Amortisation).

Doch da es auch ums Geld geht, wie lange dauert es die Neuanschaffung über die eingesparte el. Arbeit (finanzielle Amortisation) ?

Gleiches gilt selbstverständlich auch für jedes andere Gerät, welche lediglich zur „Einsparung“ (Geld und el. Arbeit) gegen ein entsprechend neues Gerät ausgetauscht werden soll.

Sicher auch steigende Stromkosten verändern die finanzielle Amortisation. Dagegen bleibt die energetische Amortisation gleich. Bei Geräten welche nur vergleichsweise kurzzeitig in Betrieb sind, dürfte diese Bilanz noch „verheerender“ sein. In jedem Fall lohnt es sich bei voll funktionsfähigen Geräten entweder den Verbrauch zu berechnen oder besser zu messen. Bei Kühlschränken ist auch der Aufstellungsort mitverantwortlich für den tatsächlichen Verbrauch.

Übrigens, ein Kühlschrank, der „24 Stunden 7 Tage die Woche in der Regel in Betrieb ist“ :lol: muss ausgetauscht werden – weil der kaputt ist oder die Tür stets offen ist ! 24 h x 7 Tage x 52,xx = 8.760h würde bei 90 W, pro Jahr stolze 788,4 kWh auf der Rechnung stehen.

Verbrauchsmessung über ein zwei Tage und normaler Umgebungstemperatur geben ein klares Bild ob das Teil tatsächlich ausgetauscht werden muss. Wer noch ein Gerät mit Kühlzone und Gefrierabteil mit nur einem Kompressor hat, der über die Lampe eingeschaltet wird – kein Witz ! - sollte bei einem Neuen die Mehrkosten für zwei getrennte Kompressoren akzeptieren oder gleich auf das Gefrierteil verzichten.

Wer im eigenen Haus wohnt, kann bereits durch den Standort des Geräts an einem möglichst kühlen Raum die Jahresrechnung beeinflussen – selbst Zusatzdämmung kann bei alten Geräten die ansonsten voll funktionsfähig sind „A+++“ bewirken - ohne Neukauf – nur mal so als Anregung....

Das regelmäßige Ablesen des Zählerstands und der Vergleich mit früheren Zeiträumen schafft das notwendige Bewusstsein und negiert das „Überraschungsmoment“ am finalen Zahltag
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26.07. Grünspar

Beitragvon admin » Sa 26. Jul 2014, 10:13

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PV-Anlagen trotz Eigenverbrauchsumlage wirtschaftlich ?

Auch wenn nun eine „Beteiligung“ an der Umlage plus MwSt mit einer solchen Kombination verbunden ist, möchte ich die Titelzeile „umtaufen“ :

PV-Anlagen WEGEN Eigenverbrauchsumlage wirtschaftlich !

Auch wenn es bislang keinerlei gern auch negative – überhaupt eine - Resonanz auf meine Darstellung, jede ungezählte kWh „Eigenverbrauch“ die ja unvermeidbar ist, ist wegen der juristischen Konstellation bei Volleinspeisung mit 100% der Umlage inkl. MwSt belegt, bleibe ich hartnäckig – verbohrt - und stelle fest dieser Teil des neuen EEG ist für alle welche sich zur Überschusseinspeisung entschließen, ein finanzieller Vorteil.

Nur 30, 35, 40% der Bruttoumlage ist immer günstiger als 100% wie das am 25.06.2014 der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V in seiner Pressemitteilung fordert. Die möchten eine „Pauschale“, einen geschätzte Eigenverbrauch einführen. Eine sehr gewitzte Forderung, weil damit ein fixer Eigenverbrauch festgeschrieben würde der dann zu 100% mit der Umlage verteuert werden soll. Klar, bei dieser „Pauschale“ würde man versuchen ein Maximum zu erreichen. Die Folge, es wäre gleichgültig ob tatsächlich ein Eigenverbrauch stattfindet – z.B. im Urlaub, bei jeder längeren Abwesenheit der Hausgemeinschaft – immer würde ein „Höchstmaß“ an Eigenverbrauch „vermutet“.

Tatsächlich liegt der physikalisch bedingte Eigenverbrauch zwischen 20 und 30% (was sich durch empirische Werte sicher belegen ließe).

Bei den inzwischen ~2,2fach kleineren Einspeisevergütungen (gegenüber dem aktuellen Bezugstarif), ist jede kWh die per „Volleinspeisung“ ins O-Netz fließt ein sehr, sehr billiges Geschenk an das „empfangende EVU“ welches jede so gewonnene kWh mit dem 2,2fachen Bruttopreis weiterverkauft – im Fall des Volleinspeisers gleich an den vormaligen Produzenten dieser kWh.

Wen Einzelheiten zu meiner Behauptung interessieren kommt über „Rainer“ direkt zum Startbeitrag auf unserer Webseite, wo ich versucht habe dieses besondere „Phänomen“ näher zu erklären. Im letzten Abschnitt finden sich neben Links zu „Kirchhoff“ auch ein Link zur genannten Pressemitteilung des BDEW.

Insgesamt möchte ich noch „einen Schritt“ weitergehen, mein Konzept, die PV möglichst eng an den jeweiligen Benutzer angepasst, verfügt über ein Speichersystem (Batteriespeicher, „intelligentes Management“ aller Geräte die Wärme und oder Kälte speichern können, sowie automatisiertes Verlegen der Nutzung el. Geräte in die „Sonnenzeiten“). Besonderheit, das System ist immer dann „netzunabhängig“, wenn die eigene Leistung ausreicht – die Verbindung zwischen O-Netz und PV-Anlage, besteht zu keinem Zeitpunkt. PV und Zubehör ist immer „galvanisch“ vom O-Netz getrennt und zuverlässig gegen Verbindungen „verriegelt“.

Klar, eine solche Anlage erfordert auch entsprechende Veränderungen in der Hausinstallation. Hier würde auch ein Chance für eingetragene Elektroinstallateurbetriebe liegen. Sowieso Renovierungen und ähnliche Ereignisse wären geeignete Zeitpunkte die gesamte el. Anlage entsprechend anzupassen. Bei Neuanlagen können bestimmte Veränderungen die notwendige Voraussetzungen schaffen und und und....

„Ganz nebenbei“ würde so eine PV auch dann von Nutzen sein, wenn – warum auch immer – das O-Netz nicht liefert. Bislang sind ~1,15 Millionen PV-Kleinanlagen dann ebenfalls „tot“, weil a) die Synchronisierung zum 50Hz Netz fehlt und b) aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall in ein abgeschaltetes O-Netz eingespeist werden darf ! a) ließe sich ändern – b) muss unter allen Umständen weiter gelten !!!

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt"
Albert Einstein
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29.August

Beitragvon admin » Fr 29. Aug 2014, 06:40

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EU-Verordnung für Staubsauger

Vielen Dank für diese genauen Jahresverbrauchswerte des ab 2017 noch zugelassenen wohl „stärksten“ Haushaltsstaubsaugers.

43 kWh pro Jahr gegenüber bisherigen 62 kWh/a Die Reduzierung ist mit ~31% „gewaltig“.

Tun wir mal so, als würde das Gerät täglich 1mal zum Einsatz kommen, wären also täglich ab 2017 statt 170Wh „nur noch“ 118Wh fällig.

Um Vergleiche anstellen zu können habe ich diesen Wert (118Wh) nochmal durch 24 Stunden geteilt und bin so auf eine fiktiven „Anschlusswert“ von 4,91Watt gekommen. Wer es nachprüfen möchte, muss lediglich diesen Wert mit 8.760h multiplizieren um auf 43kWh Jahresleistung zu kommen.

Warum diese Aktion ? Nun, ich möchte den um ~31% verminderten Wert mit etwas vergleichen, was ca. 40 Millionen Haushalte eher nicht beachten und auf „ihrer Rechnung haben“ (auch wenn es dort selbstverständlich „inklusive“ ist). :shock:

Erstaunliche [color=nicht erlaubt]1,5 Watt „Verlustleistung“[/color] für den wohl weitverbreiteten „Ferraris Wechselstromzähler ergeben jedes Jahr also für 8.760h [color=nicht erlaubt]13,1kWh[/color] und wer einen dreiphasigen „Drehstromzähler“ im Dauereinsatz hat, darf mit 4,5W multiplizieren. Jahresverlustleistung = 39,4kWh

Damit zeigt sich wo die wahren Energieverschwender lauern. Der Satz „auch Kleinvieh macht Mist“ gewinnt dadurch eine neue Bedeutung. Denn jeder der Strom bezieht – also ~40 Millionen Haushalte haben all diese „Kleinstverbraucher“ rund um die Uhr im Einsatz.

Also ist jeder „Stromverbraucher“ dessen „Einsatzzeit“ in Richtung „Dauereinsatz“ tendiert, besonders genau zu betrachten. Da macht es großen Sinn wenigstens die „Standbywerte“ einiger Geräte komplett zu verhindern. Für das so Ersparte, kann man, meist frau, schon mal eine ganzes Jahr die Wohnung saugen – jedenfalls mit der neuen Staubsaugergeneration die ab 2017 Pflicht wird.

Wer näheres über diese Zusammenhänge erfahren möchte, kann ja mal oben auf „Rainer“ klicken um bei „Vernetzte Verschwendung“ mehr zu all den kleinen Verbrauchern die jeder (meist) unwissentlich so hat.

Dort habe ich auch versucht näher zu erläutern, warum unser „Nettoverbrauch“ (was am Ende des Jahres auf dem Bezugszähler steht) so teuer sein muss – in Wirklichkeit werden bei 3.500 kWh/a „brutto“ das fünffache an Energie „verbraten“. Da wird eben auch nur EINE Wattstunde in der Realität zu FÜNF Wattstunden.
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