SAVING VOLT

SAVING VOLT

Beitragvon admin » Do 26. Jun 2014, 11:14

SAVING VOLT

Keine Ahnung ob hier auch mal etwas „kritisches“ geschrieben werden „darf“ - nun ja versuche ich es mal.

Warum immer diese teuren „parallelen Hybriden“ ? Warum mehr komplexe Technik in eine an sich vollkommen technisch überladenes „konventionelles“ Vehikel hineinstopfen (ich fahre eine solches „zeitgemäßes“ Gerät) ?
Bilder aus WIKIPEDIA :
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:roll: Schlimmer geht immer :

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Warum also kein preisgünstiger „serielles Hybrid“ ? Sozusagen, als zu Abwechslung mal, echte „Brückentechnologie“ ? Ein schlichtes Transportmittel mit schlichtem Elektroantrieb und gerade ausreichender Batterielast.

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Wer hier „Akku“ vermisst – ich meine eine „Batterie – eine Zusammenstellung von einer bestimmten Anzahl miteinander verbunden Akkumulatoren in diesem Sinn ist auch eine „Autobatterie“ die richtige Bezeichnung, ist sie doch eine „Batterie“ von mehreren Zellen – das nur um die leidige Diskussion was ist richtig „Batterie oder Akkumulator“ sozusagen im Keim zu ersticken.

Ohne Angst in einem Environment das sich noch sehr „aufladefeindlich“ zeigt, einfach mit dem Hilfsaggregat (ein kleiner schlichter Wald und Wiesen – Benzinmotor) im ansonsten nahezu leeren „Motorraum“ herumfahren. Fall die el. Reichweite nicht ausreicht, einfach mit Strom aus dem angekoppelten Generator weiterfahren, oder so bei 30% „Restladung“ der Batterie, sozusagen „präventiv“ nachladen, wenn befürchtet werden muss, das es zur heimischen Steckdose nicht mehr reicht !

Die Idee so zu „verfahren“ ist weder von mir noch neu. Renault (das weiß ich sicher) hat so ein Fahrzeug in einer kleinen Serie bereits gebaut, aber dann nach Wegfall der staatlichen französischen Subventionen die Produktion wieder eingestellt. Diese Fahrzeuge werden noch immer in einer „Nische“ gehandelt. Warum um alles in der Welt also kein „serieller Hybrid“ ein einfacher „Range Extender“ - dt. „Reichweitenverlängerer“ im „Angebot“ ?

Warum eigentlich ? Das liegt auf der Hand. Kaum noch Wartungs- und Reparaturbedarf, die wenigen einfachen in das Fahrzeug eingebauten und notwendigen Komponenten sind vergleichsweise zu dem Zeug das da heute angeboten wird „spottbillig“ und die Lebensdauer dieser Transportmittel ist überirdisch lang.

Ein Jobkiller erster Güte. Doch das wird die absehbare drastische Verteuerung von Kraftstoffen auch sein !

Das damit durchaus dennoch ein Geschäft gemacht werden könnte, war wohl unerheblich. Keiner, der nur ein Transportmittel von A nach B benötigt, hätte weiterhin gekauft was wir derzeit für „technologische Meisterleistung“ angeboten bekommen. Und so bleibt es wie es halt ist – solange jedenfalls bis uns allen nach und nach der Sprit zu teuer wird und letztendlich auch ausgehen wird.

Für mich sind die auch hier vorgestellten „Parallel Hybriden“ der reine Unsinn. Eine Verschwendung von Ressourcen die das sonst im heutigen Automobilbau übliche um Längen überbietet. Wer sich am die „tolle Antriebstechnik“ des Ami-Opels „Ampera“ (übrigens namensgleich mit eine Kartoffelsorte :lol: ) genauer ansieht, wird womöglich nachvollziehen können was ich mit meiner Kritik meine.

Dagegen ist das wirklich ein „Gewinn“ Hier ein Link („morgenweb“ Mannheim) : http://www.morgenweb.de/mannheim/mannhe ... -1.1402887 Es geht um den „PRIMOVE ausgestatteten 12 Meter Solaris Urbino electric Buss“ von „Bombadier“ die Besonderheit, die Ladung der Batterie soll an jeweils zwei regulären Endhaltestellen sozusagen „on the fly“ mittels „induktive Hochleistungs-Ladestation“ (in der Fahrbahn eingelassen) erfolgen. Ein weiterer Versuch der schon mal in Braunschweig seit Dezember 2013 läuft.

Wenn das „hinhaut“, wäre es ein zukunftsweisender Schritt in die richtige Richtung. Nahverkehr – urbaner Verkehr – mit fossilen Fahrzeugen ist absolut anachronistisch – es sei denn jemand glaubt weiter die fossilen „Kraftstoffen“ reichen ewig. Davon wird allenfalls der leidige „Feinstaub“ übrigbleiben. Das dies durchaus auch eine Methode für private E-Fahrzeuge sein kann, liegt (jedenfalls für mich) auf der Hand. Drauffahren, parken (das tun KFZ sowieso zu 92% ihrer „Lebenszeit“) und laden – oder eben teil-laden. Später wieder fahren

Die induktive Ladestation erkennt – hier ist ein Kunde – will aufgeladen werden – einfach ein kundenseitiges Signal zur Bestätigung – und schon wird geladen – die Rechnung kommt später ...


Bemerkung :

mal sehen ob ich dort jemals meinen oder überhaupt eine Kommentar wiedersehen werde ! Vielfalt ist schön, aber die sog. "Enrgieblogger" sollten mal über ein Konzept nachdenken, wo auch ein ungeübter "WEB-Surfer" nicht die Orientierung verliert. Ein Grund warum ich mich da selbst nicht anschließe.....


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